Verdeckpflege Stoff - Welches Mittel nutzt Ihr?

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    • Bin mir auch nicht sicher, gerade jetzt wo du nachfragst! :D Ich bin der Meinung, dass mindestens alle NAs Vinyl haben. Außer man hatte es gegen ein Stoffverdeck ausgetauscht.

      Der Unterschied zwischen Stoff und Vinyl ist aber eigentlich recht deutlich und von weitem zu sehen. Zeig uns doch einfach mal dein Verdeck :)

      Wenn du sagst es fühlt sich nach Stoff an, dann wird es wohl auch Stoff sein. Das Vinylverdeck hat zwar eine Struktur und ein Muster (bei meinem NBFL), ist im Vergleich trotzdem recht glatt und fühlt sich gut nach Kunststoff an.

      Wenn du doch Vinyl hast, haben wir hier bereits einen Thread dafür: Verdeckpflege Vinyl - Welches Mittel nutzt ihr?
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    • Moin !
      Zur Zeit stehe ich auf die Nigrin-Reiniger. Geht auch ganz gut, das Zeugs.
      Das funzt wie folgt:
      Dach abwaschen, hierzu eignet sich am besten lauwarmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel und eine weiche Bürste. Gleich darauf achten, möglichst immer in Faserrichtung zu arbeiten.
      Dachrinne nicht vergessen ! Da schaue ich als erstes hin, wenn mir jemand sagt, dass sein Dach 1a gepflegt sei...
      Mit klarem Wasser nachspülen, durchaus mit der Bürste auswaschen. Das Dach braucht man nicht durchnässen !
      Jetzt den Nigrin Verdeckreiniger (kann gelegentlich gerne mal die genaue Nummer ablesen) einsprühen und mit der Bürste und etwas Wasser durchbürsten. Der Reiniger entfernt auch die Reste der alten Imprägnierung.
      Wie vorher schon geübt, das ganze wieder mit klarem, lauwarmen Wasser säubern.
      Dach trockenen. Das geht m.E. immer noch am besten mit den Orange Drying Towels, damit kommt man auch prima unter die umlaufende Dichtung.
      Die 'Dachrinne' nicht vergessen.
      Abkleben.
      Rund um's Dach abkleben. Das geht am besten mit dem Malerabklebeband mit der angeklebten Folie (20-30cm).
      Baumwolltuch bereitlegen, das danach in den Müll kann. Fensterreiniger und verdünnten Allzweckreiniger bereithalten.
      Nigrin Verdeckimprägnierung gleichmässig auf das trockene Dach aufsprühen, nicht durchnässen ! Die Imprägnierung benötigt auf dem Dach eine gewissen Mindestmenge, damit diese vernetzt. Bei zuviel des Guten läuft die Imprägnierung weg, bei zu wenig vernetzt sie nicht. Geht leichter, als sich das hier anhört.
      Darauf achten, ob irgendwo was runterläuft -> gleich abwischen ! Auf Lack oder Glas angetrocknet geht das echt schwer ab ! Falls doch irgendwo versehentlich angetrocknet: Nigrin Verdeckreiniger auf einen Spontex Geschirrschwamm (der kratzt nicht) und zügig weg damit.
      Imprägnierung gut antrocknen lassen (muss nicht durchgetrocknet sein). Dauert jetzt bei ca. 7 Grad Außentemperatur etwa 20-30 Minuten (unter 7 Grad würde ich's aber auch nicht verarbeiten, über 27 aber auch nicht).
      Dann zweiten Durchgang imprägnieren.
      Direkt nach dem Aufsprühen das Abklebeband entfernen um zu prüfen, ob sich irgendwo etwas daruntergemogelt hat und gleich weg damit.

      Diese Prozedur mache ich ein mal pro Jahr, das reicht dicke.
      Die Imprägnierung ist gut und bezahlbar.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von charlie ()

    • Ich nutze aktuell den Nigrin Verdeckreiniger 74182 (so um die 7 Euro für 0,5 l, reicht für 3 - 4 mal) und die Nigrin Verdeckimprägnierung 74183 (ca. 15 Euro für 0,5 l, reicht für 2 -3 Imprägnierungen). Lässt sich beides simpel verarbeiten.
      Ich reinige aber immer mit lauwarmem Wasser mit sehr wenig Spülmittel und einer weichen Bürste vor (entspricht der normalen Fahrzeugwäsche). Der Reiniger entfernt auch den Rest der alten Imprägnierung. Diese trage ich dann in zwei Schichten auf und das reicht für's ganze Jahr. Wasser perlt dann auch im Herbst noch wunderbar ab.
      Es gibt besseres Equipment für deutlich mehr Geld, 'uns' reicht das aber völlig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von charlie ()

    • Das mag sein, aber nach 25 Jahren und 350tkm wird das Verdeck wohl kaum noch das erste sein, zumal er bis Anfang letzten Jahres nie ein Garagenwagen war und das Verdeck eine Plastikscheibe mit Reisverschluss hat, die es meines Wissens nach beim Vinylverdeck so nicht gab.
    • Rudeguy schrieb:

      Meins sieht und fühlt sich eher nach Stoff an

      Rudeguy schrieb:

      Also ich kann sagen, dass mein Verdeck defintiv aus Stoff ist!
      Am Anfang klangst du aber auch nicht ganz sicher! :D

      Rudeguy schrieb:

      doof bin ich ja nicht
      Das hat doch keiner behauptet ;) Hier ist niemand doof... :)

      nuhun schrieb:

      Beim NA gab es ab Werk ausschliesslich Vinyl, wenn da Stoff drauf ist, dann wurde nachgerüstet bzw. ersetzt.
      Genau das habe ich gemeint.

      Rudeguy schrieb:

      Das mag sein, aber nach 25 Jahren und 350tkm wird das Verdeck wohl kaum noch das erste sein, zumal er bis Anfang letzten Jahres nie ein Garagenwagen war und das Verdeck eine Plastikscheibe mit Reisverschluss hat, die es meines Wissens nach beim Vinylverdeck so nicht gab.
      Das stand aber nicht in meiner Glaskugel :D

      Ich führe die beiden bestehenden Threads zusammen...
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    • Haha ja, ich habe mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt :D Ich wusste von Anfang an, dass mein Verdeck aus Stoff ist, wollte nur sichergehen, dass es nicht vielleicht unterschiedliche Stoffarten gibt crazy
      Ich habe vielleicht eine nicht ganz verständlichen Sarkasmus an den Tag gelegt
      Glaskugeln benutze ich nur für andere Dinge - aber das gehört nicht hierher :D
    • Sooo, mal ein kurzes Update:
      Habe Nigrin Verdeckreiniger und -imprägnierer gekauft - der Preis ist echt unschlagbar - und angewendet. Nach Vorschrift das Verdeck erst gereinigt, dann 5 Stunden im Schatten trocknen lassen, alles abgeklebt, was nicht imprägniert werden soll und den Imprägnierer angewendet. Jetzt hat das Verdeck Flecken :thumbdown: Das Verdeck war furztrocken, es stand keine Sonne drauf, es ist während des Trocknens nicht nass geworden und ich habe es nach Vorschrift benutzt. Kann mir jemand sagen ob das mit der Zeit wieder weg geht und ich mich nur gedulden muss oder ob es sonst eine Störquelle geben kann?
    • Hmh. Das ist so eine Sache mit der Ferndiagnose.
      Möglicherweise hast du etwas zuviel aufgetragen. Indikator hierfür wäre, dass der Fleck an einer Stelle steht, auf der auch Wasser stehen kann.
      Verschmutzung im Verdeck kann's ja eher nicht sein.
      Falls da eine Kuhle sein sollte und damit wahrscheinlich tatsächlich viel zuviel Imprägnierer aufgetragen sein sollte, hast du zwei Möglichkeiten:
      (i) mit einem durchfeuchteten Microfasertuch den Fleck nachbearbeiten (hat bislang immer funktioniert und die Versiegelung funktioniert noch)
      (ii) falls das doch nicht klappen sollte oder du ein mit Flecken übersätes Dach haben solltest wird dir kaum etwas anderes übrigbleiben als die Imprägnierung mit dem Reiniger nochmal runterzuziehen und neu aufzulegen.

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    • Moin Werner,

      da gibt es einige sehr ordentliche Pflegemittel in unterschiedlichen Preisklassen.
      - Nigrin Verdeckreiniger / Imprägnierer (im Preis-/Leistungsverhältnis bislang unschlagbar)
      - Meguiars Convertible Weatherproofer (trocknet nach dem Auftragen am schnellsten durch)
      - Gtechniq L1
      - 303 High Tech Fabric Guard
      - Gyeon Fabric Coat Q2

      Das L1 verarbeitet sich nicht wirklich so dolle (einreiben anstatt aufsprühen), das Abperlverhalten nach dem Trocknen ist nicht soo schön, aber es belegt zumindest die vorderen Plätze in Bezug auf die Standzeit.
      Bei Nigrin und Meguiars nicht zu viel auftragen (es darf nicht wie Wasser stehen, sonst gibt das einen Fleck) aber auch nicht zu wenig (sonst vernetzen die nicht). Also dünn aufsprühen und nach zwei, drei Minuten (vor dem Vernetzen) nochmal dünn aufsprühen. Sollten sich Flecke abzeichnen, dann mit einem trockenen Microfasertuch abtupfen. Durchgetrocknete Flecken mit einem feuchten Microfasertuch abreiben. Vom Doing her gilt es eine Schicht aufzutragen, die sich mit dem Stoff oberflächlich verbindet, auf keinen Fall versuchen das Verdeck zu durchnässen.

      Die Wäsche und die Vorreinigung sind wichtig, wie bereits in <6> beschrieben. Gegen Fussel tut die gleichnamige Rolle eines schwedischen Möbelhauses sehr gute Dienste (so um die 5 Öre inkl. vier Ersatzrollen).
      Und vor dem Aufbringen des Mittels eurer Wahl natürlich um das Verdeck großzügig abkleben, z.B. mit dem orangen Malerband mit der angeklebten Folie (50 cm dürfen es schon sein) oder mit Autoabklebeband (gibt es z.B. von 3M oder HPX), die kleben ordentlich und halten dicht, lassen sich aber rückstandsfrei ablösen. Für das L1 reicht ein Abklebeband ohne Folie.
      Nach der zweiten Runde des Auftragens die Klebebänder sofort ablösen, damit man noch ein faire Chance hat die Imprägnierung abzuwischen, falls sie doch irgendwo einen illegalen Weg vom Dach über den Lack gefunden haben sollte.

      Ich nutze meistens die Nigrin-Kombi und bringe die im Frühjahr einmal auf. Bei übersichtlicher jährlicher Kilometerleistung (< 5.000), Schönwetterfahrer und Garagenparker komme ich damit NATÜRLICH lässig durch die Saison. EIn daily Driver und Laternenparker sollte zwei bis drei Applikationen pro Jahr ins Kalkül ziehen, d.h. dieser wird mit einer Kombi ziemlich genau ein Jahr auskommen.

      Die Frage, ob die Imprägnierung noch funktioniert, lässt sich am einfachsten mit einer Sprühflasche mit Wasser beantworten: Ein intaktes Dach zeigt sofort ein schönes Abperlverhalten wie Wachs auf dem Lack, d.h. die Wassertropfen dringen auch nicht in den Stoff ein. Ansonsten wird das Dach sofort nass.

      Langzeiterfahrungen mit den anderen Mittel liegen mir nicht vor, außer mit dem L1, das recht lange hält. Ich werde selbst mal auf das Gyeon Fabric Coat Q2 umsteigen, da ich mir hier einiges positive erwarte. Die koreanische Autopflegeschmiede hat ja rund um das Thema Versiegelung einiges an Know-How zu bieten.
      Mit Erfahrungen aus der 'Schweizer Apotheke' kann ich leider auch nicht aufwarten, aber die sind ja ohnehin mehr Wachs-Schmiede und Leder-Pfleger.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von charlie ()

    • Ich habe mir heute bei einem Sattler zeigen lassen, wie der Profi die Dachimprägnierung aufbringt:

      Die Sprühflasche mit der Imprägnierung waagrecht halten, so dass der Sprühkopf parallel zum Dach steht (also nicht auf das Dach zeigt), und zwar mit einem Abstand von wenigstens 30 cm zwischen Sprühkopf und Dach. Den Sprühkopf so einstellen, dass die Imprägnierung möglichst stark vernebelt und tunlichst auf keinen Fall tropft.
      Je Sprühstoß soll sich die so gebildete Wolke selbst auf das Dach legen, also garnicht erst versuchen direkt auf das Dach zu sprühen.
      Der Kollege empfiehlt einen Richtwert von max. 100 ml je Quadratmeter Dachfläche, sofern nicht anders angegeben.
      Diese Vorgehensweise legt nahe, sehr großzügig abzukleben. Er verwendete auch das Malerklebeband mit bereits angeklebter Folie (das glatte Band, nicht das Krepp) und hat weitere Folie angeklebt. Insgesamt war das 911er Cabrio komplett abgedeckt, inkl. Reifen. Über die Fenster hängte er Zeitungen und hat die Türen dann geschlossen.

      Fazit: Großer Abklebe- und Abdeckaufwand, die Imprägnierung war in drei Minuten allerdings sehr gleichmäßig aufgebracht.

      Timing:
      - knapp eine Stunde Vorreinigung (eine Runde Sprühsauger, damit auch möglichst viel Schmodder rausgeht, dann ValetPro Carpet Cleaner und weiche Bürste, damit die Fasern wieder richtig stehen, mit sehr weichem Wasserstrahl ausspülen, Trocknen in Faserrichtung, ich sah ominöse orange Tücher, eine Runde mit der Fusselbürste um die letzten Fussel abzunehmen)
      - eine halbe Stunde Abkleben (da brauche ich lässig die doppelte Zeit)
      - nach der Mittagspause war das Dach nun staubtrocken
      - drei Minuten Imprägnieren aus der Sprühflasche
      - ca. fünf Minuten um die Abklebefolie zu entfernen und um verirrte Imprägnierung vom Lack abzunehmen

      Großes Kino.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von charlie ()