Angepinnt Eure Felgen am NC

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    • www.mx-5.mx
    • Also bei einer anderen ET würde ich es gut finden. Die Felgen haben was. Aber so verliert die Karosserie an Dynamic und
      der MX sieht aus als ob er ein hhmmmmmm?... Amphibienfahrzeug wäre. Ist aber nur meine persönliche Meinung, welche auch nicht böse gemeint ist.
      Halt reine Geschmacksache. Mag sein, dass ein wenig Abstand mit der Kamera die Sache anders aussehen lässt.
      Auch empfinde ich es grundsätzlich als weniger schön, dass das Vorderrad weiter heraussteht als hinten. Ab einer gewissen ET fällt das besonders ins Auge.
      Haben aber alle MX5 NC. Ich würde deshalb bei mir gerne 7 Zoll mit 205er fahren....auch um das Einlenkverhalten etwas zu optimieren. Hinten dann 7,5 mit 215er.

      Schönen Ostergruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mercedesmoritz ()

    • Hallo an alle: Danke für Eure Rückmeldungen / Kommentare. Die Geschmäcker sind natürlich verschieden - und das ist ja auch gut so, denn sonst würden wir ja alle mit den identischen Reifen-/Felgenkombinationen durch die Gegend rollen......und hier gäbe dann es nix Neues.

      Die JR-5 haben mir optisch gut gefallen und waren preislich im für mich akzeptablen Rahmen; ich habe sie bislang auch noch nicht in dieser Farbkombination auf einem MX-5 gesehen. Die 235er Reifen decken die Felge (meiner Meinung nach) optisch gut ab, kosten nicht die Welt und füllen die Radkästen ordentlich aus. Bei nasser Straße "schwimmt" der Mixxer natürlich etwas eher als bei der serienmäßigen 205er Reifen; dafür liegt das Auto bei trockener Straße deutlich satter, vor allen Dingen in den Kurven. Ich fahre den MX-5 als reines Hobby-/Zweitfahrzeug und eigentlich nur bei schönem Wetter.

      Mit der Eintragung gab es keine Probleme und bei der kürzlich fälligen HU (TÜV) hier vor Ort hat auch niemand gemeckert; da bin ich also wohl noch im grünen Bereich.

      Zurzeit überlege ich, ob ich den verchromten Türgriff nicht irgendwie dunkler machen sollte und vielleicht auch die Embleme und den verchromten Rand vom Kühlergrill.........hat einer eine Ahnung, wie man so etwas hinbekommt (Folieren, Dippen....?). Ich will dafür nicht unbedingt ein Vermögen berappen, aber ses
      Kein Dach überm Kopf - aber glücklich..... :thumbup:
    • Matt Montego schrieb:

      wieso? .......1)die Laufflächen sind abgedeckt 2) wenn das Auto waagrecht steht, stehen die Räder nicht ganz so weit heraus.
      Ist das noch so? Meines Wissens nach war das die nationale Regelung, die entspr. EG Regelung fordert aber die komplette Abdeckung von Reifen und Felge bis 30°vor bzw. 50° nach Radmitte, letzteres min. bis 150mm über Radmitte. In der Praxis wählen Prüfer scheinbar, welche Regelung angewendet wird, obwohl laut diversen Urteilen bei widersprüchlichen Inhalten die EG-Regelung Vorrang vor nationalen Regelungen hat. Am Ende des Tages nutzt einem der Eintrag dann nichts, wenn es der Rennleitung in der Prärie nicht gefällt.
      Das aber nur mein Verständnis als Aushilfe mit leicht beratender Tätigkeit crazy
      Mir persönlich gefällt das leichte Überstehen im oberen Radbereich über die Kotflügelkanten überhaupt nicht, das sieht mMn. immer gebastelt und nicht passend aus. Muss es am Ende das Tages aber nicht, denn Hauptsache ist, dass es Yoda gefällt :)

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • Nationales Recht steht vor EG Richtlinie.
      Auch ist es keine EG Regelung , sondern nur eine EG Richtlinie. Von daher , wenn eine Prüfinstuition die Felgen einträgt und alles TÜV konform ist, kann einem die EG Regelung relativ egal sein. Auch ich habe meine Reifenkombi vom TÜV , der für Sondereintragungen einen Spezialisten hat, problemlos eingetragen bekommen .Nach ausgiebigen Tests allerdings, wie Verschränkungstest, Fahrpraxistest sowie einem ca. 1,50cm langen Lineal, wurde alles eingetragen.
      Bilder
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    • Kleiner Auszug, wenn es um „Recht“ geht:

      Laut dem Grundsatz des Vorrangs hat das EU-Recht ein höheres Gewicht als das Recht der Mitgliedstaaten. Der Grundsatz des Vorrangs gilt für alle EU-Rechtsakte mit verbindlicher Wirkung. Die Mitgliedstaaten dürfen also keine nationale Rechtsvorschrift anwenden, die im Widerspruch zum EU-Recht steht.

      Wenn das nicht so wäre, bräuchte man kein EU Recht...bezogen auf EU Rechtsakte.

      Wenn ich mich nicht irre, ist auch in der StVO der Verweis auf Typgenehmigungsanforderungen nach EG Vorschrift verankert, auch für Fahrzeughersteller.

      Auch darf die Rennleitung jederzeit eine Eintragung anzweifeln und eine entsprechende Nachprüfung einfordern. Zum einen um nachträgliche Änderungen festzustellen und zum anderen um eine weitere Begutachtung zur Überwinstimmung mit geltendem Recht zu erwirken.

      So mussten wir, wenn wir nicht nachbessern wollten (Bördeln/Ziehen), am Fahrzeug vor dem MXer damals nach inkrafttreten der neuen Anforderungen die Kombi entfernen und sie würde ausgetragen (ja auch das geht...)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Daedalus ()

    • Also ich weiß jetzt nicht, welches Recht hier im Zweifelsfall gültig ist; ich verlass' mich darauf, dass der Spezialist (SMS), der ja täglich Umbauten vornimmt und diese dann auch eintragen lässt, weiß, was er tut.......und bei der letzten HU hat es diesbezüglich auch überhaupt keine Beanstandung gegeben.

      Vielleicht täuschen meine Bilder auch etwas und erwecken den Eindruck, dass die Räder hier großartig aus den Radkästen hervorquellen - dem ist nicht so; ich habe mal eben eine Aluschiene an Vorder- und Hinterrad gelehnt und ein paar Fotos geschossen:
      Überstand am Vorderrad ca. 7 mm (Sturz: -1°45')



      Überstand am HInterrad: ca. 4 mm (Sturz - 2°00')



      Also alles nicht ganz so wild wie es auf einigen Bildern vielleicht den Anschein hat. Wenn man mit einem zugekniffenen Auge an der Fahrzeugsilhouette entlangschaut, dann kann man erkennen, dass das vordere Rad etwas mehr rausguckt als das hintere - mich stört es nicht. Ist aber ja alles Geschmacksache.
      Ich habe mich für die ET 35 in Verbindung mit den breiten 235er "Füßen" entschieden, weil damit die doch recht großen Radkästen gut ausgefüllt sind und meiner Meinung nach damit das Auto ein bisschen stimmiger wirkt.
      Kein Dach überm Kopf - aber glücklich..... :thumbup:
    • Daedalus schrieb:

      Kleiner Auszug, wenn es um „Recht“ geht:

      Laut dem Grundsatz des Vorrangs hat das EU-Recht ein höheres Gewicht als das Recht der Mitgliedstaaten. Der Grundsatz des Vorrangs gilt für alle EU-Rechtsakte mit verbindlicher Wirkung. Die Mitgliedstaaten dürfen also keine nationale Rechtsvorschrift anwenden, die im Widerspruch zum EU-Recht steht.

      Wenn das nicht so wäre, bräuchte man kein EU Recht...bezogen auf EU Rechtsakte.

      Wenn ich mich nicht irre, ist auch in der StVO der Verweis auf Typgenehmigungsanforderungen nach EG Vorschrift verankert, auch für Fahrzeughersteller.

      Auch darf die Rennleitung jederzeit eine Eintragung anzweifeln und eine entsprechende Nachprüfung einfordern. Zum einen um nachträgliche Änderungen festzustellen und zum anderen um eine weitere Begutachtung zur Überwinstimmung mit geltendem Recht zu erwirken.

      So mussten wir, wenn wir nicht nachbessern wollten (Bördeln/Ziehen), am Fahrzeug vor dem MXer damals nach inkrafttreten der neuen Anforderungen die Kombi entfernen und sie würde ausgetragen (ja auch das geht...)
      Dann lies mal das

      Grundgesetz und EU-Recht
      Das Verhältnis zwischen EU-Recht und Grundgesetz kann bis auf den heutigen Tag als nicht eindeutig geklärt bezeichnet werden. Obwohl das europ. Recht prinzipiell Anwendungsvorrang gegenüber nationalem Recht genießt (auch gegenüber dem nationalen Verfassungsrecht), steht es nicht »über« dem Grundgesetz. Zwischen der Verfassungsordnung der Bundesrepublik Deutschland und der europ. Gemeinschaftsrechtsordnung besteht kein Über- oder Unterordnungsverhältnis. Die prinzipielle Vereinbarkeit des EU-Rechts mit dem Grundgesetz ist in Art. 23 GG (»Europaartikel«) dargelegt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat schon früh festgestellt, dass die Gemeinschaftsrechtsordnung ihrerseits »eigenständig« sei und nicht von den Rechts- und Verfassungsordnungen der Mitgliedstaaten abgeleitet oder diesen gar untergeordnet sei. Dem entspricht auch, dass die »Hüter« beider Rechtsordnungen, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) sowie der EuGH miteinander ein »Kooperationsverhältnis« pflegen und keines der beiden Gerichte den Anspruch erhebt, rechtlich über dem anderen zu stehen. Allerdings ist dieses Kooperationsverhältnis gewissen Schwankungen unterworfen, die v. a. darauf zurückzuführen sind, dass sich die Rechtsprechung des BVerfG nicht immer eindeutig zum Jurisdiktionsanspruch des EuGH bekennt (»Solange I und II«, »Maastricht-Urteil«). Gerade wenn es um den Schutz der Grundrechte geht, behält sich das BVerfG in Karlsruhe prinzipiell vor, als letzte Instanz Recht sprechen und gegebenenfalls sogar europ. Recht und Rechtsprechung ignorieren zu können, falls der europ. Grundrechtsschutz das laut Grundgesetz erforderliche Schutzniveau unterschreiten sollte. Auf der anderen Seite hat es bereits wichtige Entscheidungen des EuGH gegeben, die dazu geführt haben, dass das Grundgesetz geändert werden musste, weil einzelne Artikel nicht gemeinschaftsrechtskonform waren.





      es gibt viele Fälle .....in denen es rechtlich unklar ist , ob nationales Recht vor europäischem Recht steht oder umgekehrt.
    • Das bezieht sich jedoch auf das Grundgesetz, das war mir auch bekannt. Dieses wird aber meines Wissens keine Anwendung für StVO und EG Richtlinien finden.

      Wie auch immer, es ist jedem selber überlassen was er tut, was mir nur wichtig war klar zu stellen ist, das man nur weil man etwas eingetragen hat, weit davon entfernt ist dass dies in Stein gemeißelt und rechtens ist. Es geht schneller als man denkt dass dies angezweifelt wird und ob man für eine Rad/Reifen Kombi vor Gericht geht mag ich bezweifeln.

      Und damit sollten wir wieder beim Topic bleiben :)