Welchen Reifen fahrt ihr auf dem MX-5?

    • Max schrieb:

      Die Unterhaltung hier ist ja recht NC-Dominiert, kann ich trotzdem mal nach einer Empfehlung für 15" 195er fragen?
      Die Gummis auf meinem NA will ich mit 10 Jahren in Rente schicken, und suche neue Reifen (Wochenend-Schönwetterfahrzeug).

      Danke im Voraus,

      Max
      Hallo Max,

      viele die ich kenne fahren den Hankook S1 Evo (ohne 2 o.ä.) in der genannten Größe auf dem NA. Ich übrigens auch, seit ca. 4 Jahren.
      Er funktioniert super, Grip nass/trocken, sehr gutes Handling. Keine Standplatten nach ein paar Monaten Standzeit. Auch beim Verschleiß finde ich ihn in Ordnung. Wenn ich ihn nächste Saison runterschmeiße hat er ca. 3mm Restprofil und ca. 20.000km geschafft. Kann auch etwas mehr oder weniger sein.

      Ich würde den uneingeschränkt empfehlen, es sei denn inzwischen hat Hankook was an dem Reifen verändert, ist ja schon eine Weile auf dem Markt.

      Gruß
      Tobias 8)
    • www.mx-5.mx
    • Sorry, hab vergessen den Post zu bearbeiten/löschen.
      Habe jetzt Hankooks gekauft, aber nicht S1 Evo sondern Ventus Prime 3.
      Nix besonderes, aber sollte für meine Anforderungen reichen.

      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
      Im internationalen Forum: forum.miata.net/vb/showthread.php?t=636786
      Mein CarThrottle-Account: carthrottle.com/user/a5g9e6b/
    • mal den Rollwiderstand erhöht
      umstieg von Michelin PS 4 auf Yokohama Advan Neova AD08R

      von der tatsächlichen breite,falle beide Reifen recht gleich aus
      wobei der Yoko wesentlich eckiger gebaut ist als der PS 4
      und es sind Welten im Fahrverhalten OHNE größeren Komfort-Verlust
      Der Yoko ist , überzeugt mich, einfach durch eine gute Griffigkeit,
      weniger Wankbewegung durch steifere Flanken.
      OK es ist kein Regenreifen und er braucht auch eine gewisse Reifen-Temperatur
      aber mit dem Wissen im Hinterkopf... doppelte Fahrfreude ;o)
      FZ fühlt sich "satter auf der Straße liegend" an



      gruß
      derKalle
    • So sehe ich das auch! Und wenn man mal den Verschleiß bei einer gleichen "brutalen" Handhabung vergleicht....wird der Yokohama garantiert auch hier um "Welten" besser sein! Die mangelnde "Steife" des Hankook belastet das Reifenprofil nämlich enorm. Incl. Sägezahn und son Scheiß.
      Der Hankook ist wohl eher die erste Wahl für die gerade Autobahn oder das einfache cruisen und "Sonnengenießen".

      Aber ab 70 km/h geht das mit dem Yokohama auch ohne Einbuße... um dann beim nächsten Kreisverkehr einen maximalen Gripp zu haben und den Fahrer alle dahinter liegenden 300PS Autos ein Staunen ins Gesicht zu drücken. ;-)) Danach wieder cruisen und den nervösen potenzgesteuerten Drängler relaxt überholen lassen.....so liebe ich das.

      LG Martin
    • Hallo HansW,

      also das soll auf keinen Fall heißen, dass sich der MX mit "normalen" oder auch den Hankook Reifen nicht sportlich bewegen lässt. Mit den alten Brückensteinen hatte ich ebenso Spass und alles ging ebenso leicht aus der Hand....wobei die Originalbereifen ja hier im Forum als "nicht gut passend" bezeichnet wird.

      Die Sicherheitsreserven sind beim Yokohama sehr, sehr hoch angesetzt....bedeutet, dass der Reifen dort klebt wo andere( Bridgestone etc.) schon rutschen.

      Wenn ich nun den Yokohama mit meiner Conti Sport Contact 6 Bereifung am Civic Type R(vorletztes Modell) vergleiche....hat der Yokohama
      wesentlich weniger Abrieb. Das hatte ich vor Monaten schon einmal erwähnt und das macht den Reifen zum Favoriten meiner Wahl.
      Und da ich noch ein Motorrad habe....bin ich ziemlich sensibilisiert auf gute Reifen, welche mir berechenbare Sicherheit in allen Kurven vermitteln.
      Den Yokohama bekommst du schon ans "Rutschen/Versetzen"....aber dann zickt er nicht unberechenbar rum oder schmiert total ab, welches beim Motorrad viel schneller tödlich enden kann.

      Er ist eindeutig laut!! Das nervt aber wie gesagt nur in der Stadt und bei zusätzlich geschlossenem Dach.

      Und als 215/45er ist er sehr günstig!!

      LG Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mercedesmoritz ()

    • Ich hatte auch Toyos und Yokohamas angeguckt, der Hankook ist's geworden da ich (vor allem zu Anfang) kein wirklich wilder Fahrer bin (ich komme vom 75PS Golf, ich muss mich erst einmal rantasten), daher würde ich das Grippotenzial der Sportreifen nicht einmal annähernd ausnutzen und habe dann lieber den Hankook genommen da der günstiger ist und Nässe besser verkraftet, sollte ich doch mal im Regen/auf nassen Straßen landen.

      Max
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    • Hallo Sendo,

      da ich zwei Vorderachswegrutscher mit dem Motorrad im Regen hatte, bin ich im mitlerweile im Regen sehr viel vorsichtiger unterwegs und fahre eigentlich nur noch nach "Popometer Feedback" im Auto. Das Motorrad lasse ich stehen, wenn Regen angesagt ist.
      Der Yokohama bremst im Regen ähnlich gut oder schlecht wie normale Reifen. Aber das liegt wohl mehr daran, dass ich mich bei Nässe echt zurückhalte und vorausdenkender fahre. Bezüglich des sportlichen Fahrens bei Regen ...kann ich das also ehrlich nicht beurteilen! Ich verlasse mich auch nicht auf mein ABS.

      Im Normalobetrieb hab ich allerdings noch nichts negatives festgestellt. Bremsweg ok, gravierendes Rutschen auch noch nicht vorgekommen


      Hier gibt es doch den User: Martin...
      Der fährt die Reifen auch auf der Rennstrecke( siehe sein "Klebebild" der Reifen ;-))) und ist sicherlich schon mal dabei in den Regen geraten.


      LG Martin

      PS. "Popometer Feedback" bedeutet, dass ich schon mal zwischendurch sehr stark anbremse und auch in übersichtlichen Kurven mit Auslauf die Reifen schieben lasse um zu sehen was die Wettersituation bzw. Strassenbelag (nasse Strasse) mit dem Reifen und dem Auto macht. Danach verhalte ich mich dann auch angepasst.
      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mercedesmoritz ()

    • Hier meine Erfahrungen, allerdings überwiegend bezogen auf 215/45 17. Habe schon viele Reifen durch, darunter:

      Brigdestone "Brückensteine" (205/45 17), Hankook Evo S1 (215/40 17), Federal RSR 595 (215/40 17), Toyo R1R (215/45 17), Hankook RS3 (215/45 17), Yokohama Advan AD08R (215/45 17), Hankook Evo² S1 (215/40 18) und derzeit den Yokohama Advan Fleva V701 (215/45 17) auf dem ND,



      Meiner Meinung nach sind für den "normal" sportlichen Fahrer UHPs vollkommen unnötig...auch wenn man mal seine 5 Minuten auslebt. Für den Straßenbetrieb sehe ich bei UHPs folgende Vorteile - sehen cooler aus und bieten einen höheren Trockengrip. Das Potenzial der UHP kommt allerdings erst bei erhöhter Reifentemp. zutage, bei normaler zügiger Fahrweise erreicht man diese in der Regel erst sehr spät bis gar nicht. Im kalten und minder warmen Zustand fährt man damit daher auch nicht schneller/sicherer um die Kurve als mit einem guten Straßensportreifen. Ein UHP Reifen suggeriert dem Fahrer auf trockener Straße eine enorme Sicherheit und viel Reserve. Das sollte man aber nicht überschätzen, da der Grenzbereich bei warmen Reifen zwar später beginnt aber auch entsprechend schmäler ausfällt. Überzogen formuliert läuft das so ab - wo ein Hankook S1 schon laut schreit und langsam in ein gutmütiges Rutschen übergeht, hat der warme UHP noch Luft nach oben. Man kann also unter bestimmten Voraussetzungen höhere Kurvengeschwindigkeiten aufbauen. So weit so gut. Aber ein UHP verhält sich nahe am (schmalen) Grenzbereich heimtückisch "ruhig", was einem schnell zum Verhängnis werden kann. Man muss also schon wissen, auf was man sich da einlässt. Ein UHP am Grenzbereich zu bewegen fordert einem ganz andere Fahrkünste ab... das ist mit einem sportlichen Straßenreifen nur bedingt zu vergleichen. Abgesehen davon, dass Semis oder UHPs nicht mit jedem Fahrwerk harmonieren - Serie schon mal gar nicht - und somit bereits im Vorfeld in ihrem Potenzial kastriert werden.

      Der Advan Fleva, den ich derzeit fahre, stelle ich bei den derzeitigen Temperaturen (10°-20°) mit dem Hankook S1 auf eine Stufe. Es ist jedoch eine Tendenz zu erkennen, dass der Fleva bei höheren Temperaturen nicht so schmiert wie der S1...das wird sich herausstellen. Bei den 215/40 18 hat sogar der S1 Evo² richtig gut funktioniert, auf den Reifen wird ja oft geschimpft. Übrigens hatte der UHP Toyo R1R auch unter sehr heißen Bedingungen zum schmieren geneigt, war dafür aber im kalten Zustand schon recht gripstark. Daher wird der im Rennsport auch gerne als Regenreifen eingesetzt. Den Hankook V12 empfinde ich als nicht so sportlich wie den S1, dafür fährt der sich nicht so schnell runter und schmiert nicht so bei sommerlicher Hitze. Ist ein zuverlässiger und solider Sportreifen, aber den fahre ich lieber auf dem Daily. Beim ND wird ja der Michelin PS4 in den Himmel gelobt, den würde ich vielleicht als nächstes mal probieren.


    • Der Beschreibung für meinen Yokohama würde ich zustimmen. Natürlich ist der Bereich in dem der zb. Yokohama ADO8R noch Gripp besitzt ein Grenzbereich, welcher auf Grund der Geschwindigkeit oder auch der hohen Fliegkräfte nicht unterschätzt werden sollte.
      Aber hier ist meine Erfahrung, dass der Reifen in Kombi mit meinem Fahrwerk eher leicht versetzt und neu Gripp aufbaut als einfach nur abzuschmieren, welches dann mit nur mit gekonnt kontrolliertem Lenkmanöver(Fahrkönnen) zu beherschen ist.
      Der Dunlop SP 9000 war in meiner Vergangenheit solch ein Kandidat.

      Auch stimme ich zu, dass der Reifen für extreme Fahrmanöver keine hohen Temperaturen benötigt, welches dann auch den wenigen Verschleiß bei meinem Fahrprofil begründet. Normales Dahingleiten bringt den Reifen nicht auf Temperatur. Das ist bei Conti und Hankook etc. anders ausgelegt...
      begründet aber auch den höheren Verschleiß bei anhaltend sportlichem Einsatz.
      250 Eifelstrassenkm fast am Limit kosten mit dem Type R. bis zu 1mm Conti Profil!!! Dafür brummt der Reifen aber nicht.

      Alles irgendwie logisch.
    • Vielen Dank für Eure Einschätzungen!
      Dass man bei eher weniger guten Straßenverhältnissen (und nicht nur da) nicht blind mit einem angenommenen Gripniveau reinknallt, sondern erstmal die Bedingungen erfühlt, setze ich eigentlich voraus. Unsere Hecktriebler geben am Kurvenausgang schon eine gute Popometerrückmeldung.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • Die Tendenz zum leichten Versetzen kann aber auch an meinem nun endlich gleichmäßigen negativen Sturz liegen, welchem sich die Reifen aber erst einmal gründlich anpassen müssen. Momentan bringt der aber schon Geschwindigkeiten in kleinen gerade durchfahrenen Kreisverkehren zustande....welche ähnlich dem Type R sind. Und das heißt schon was!!!! Der Reifen macht Laune.....mein MX macht mit den Reifen Laune!

      Der MX mit dem 320PS Type R Motor wäre absolut genial.
    • Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte die UHPs hier nicht madig reden - überhaupt nicht. Ich möchte nur den Ottonormal-Fahrern mitteilen, auch den sportlich orientierten, dass ein UHP nicht das verspricht was viele sich erhoffen. Ein UHP benötigt gewisse Parameter um sein Potenzial zu entfalten, weiter sollte bei solch artgerechter Nutzung auch überdurchschnittliches Fahrkönnen vorhanden sein. Dazu hat @Mercedesmoritz bereits zutreffendes geschrieben.

      Ich bin z.B. jemand der auch in Kurven sehr zügig unterwegs sein kann, aber nicht übertreibt und die zulässigen Höchstgewindigkeiten + MwSt. Zuschlag einhält. Auch vermeide ich sehr hartes Anbremsen vor Kurven, ich favorisiere das flüssige Fahren. Somit bekomme ich selbst bei kurviger Strecke die Reifen nur bedingt auf Temperatur. Die UHPs hatten BEI MIR dadurch kaum Vorteile gegenüber meinem jetzigen Reifen - darum auch die aktuelle Reifenwahl. Ganz im Gegenteil, die UHPs hatten sich aufgrund des erhöhten Grenzbereiches eher unemotional und langweilig angefühlt. Kein Quietschen, Rutschen oder Sonstiges - immer leise, spurtreu und ein wenig unberechenbar durch fehlende Rückmeldung. Insofern ganz klar der falsche Reifen - FÜR MICH. Was aber nicht heißt, dass ich es mit dem ND nicht irgendwann nochmal versuche. Anderes Auto, anderes Gewicht, andere Fahrwerkeinstellung - vielleicht kommt da ja der Aha-Effekt. Geil aussehen tun die Teile auf jeden Fall, gerade bei nem 215/45er Gummi.


    • Hier übrigens mal eine Antwort vom technischen Hankook-Support zu meiner Frage, ob der S1 (EVO²) oder V12 der sportlichere Reifen sei. Die Konversation hatte ich 2016 geführt, als es um die 18-Zöller ging.


      Hankook Support schrieb:


      Hallo Herr xxxx,

      vielen Dank für Ihre Anfrage.
      Der sportlichere Reifen ist eindeutig der S1 evo².
      Da dieser ein asymmetrisches Profil besitzt, hat dieser keine Laufrichtung und kann deshalb auf jede Radposition gesteckt werden.
      Dies ist ein Vorteil, um eine Sägezahnbildung zu verhindern bzw. den Sägezahn zu minimieren.
      Für eine präzise Fülldruckberechnung nutzen Sie zur Übermittlung der fahrzeugspezifischen Daten einfach unseren Online-Support :

      hankooktire.com/de/services-un…/reifenfreigabe_form.html


    • So hab ich die sehr teuren originalen UHPs an meinem WRX STI runtergeschmissen und war sehr viel glücklicher mit leisen Pirellis. Das aber auch nur, weil der Allrad schon extrem viel Sicherheit gab und ich das Vermögen des Autos gar nicht ausschöpfen konnte!!!
      Beim MX ist das was anders. Hier fehlt die Leistung, welche nur mit Reifen, gutem Fahrwerk und Können kompensiert werden kann.
      Wenn das überhaupt gewünscht wird!???....wenn ja, dann ist der Reifen sehr zweckdienlich und auch günstig. Er hat Alroundfähigkeiten!

      LG Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mercedesmoritz ()

    • Thema Sägezahn hatte ich ja oben schon angesprochen. Da darf man den richtigen Zeitpunkt aber nicht verpassen und der Luftdruck muss eher höher sein.....meine Erfahrung an einem Fiat Coupe 20V Turbo. Der fraß die Hankooks regelrecht auf. Laut meinem Reifenhändler auch der Reifen mit der höchsten Beanstandungsrate...bei Autos mit viel Leistung.

      160MX PS sind nicht viel.Da mag er gut sein.