Reifenwahl die ???

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    • Reifenwahl die ???

      Hallo alle zusammen,
      ich habe mir vor 2 Monaten meinen Traum erfüllt um mir einen MX5 NC, Baujahr 2008 mit der 1,8 Liter Maschine zu gelegt! Ich hätte es schon viel früher machen sollen! Bin auch schon einige Km gefahren und gestern hat mich der Regen erwischt und es ging fast gar nichts mehr an eine normale Fahrt war nicht zu denken, ich ruschte gerade in Kurven hin und her! ?( Auf meinem Fahrzeug sind 5 jahre alte Yokohama, Advan A11A
      der Reifengröße 205 / 50R 16 87V verbaut!
      Jetzt meine Frage: Welche Reifen würdet Ihr mir empfehlen!
      Grüße aus dem noch sonningen RLP
      Michael M.
    • www.mx-5.mx
    • Hallo Michael m.,
      sorry für die Antwort, aber ich würde erst mal ein FahrertrIning empfehlen.
      Weil, wer mit seinen Reifenn im Regen super Probleme hat, der sollte bevor er die Gummis wechselt, erst mal schauen, dass er die Gummis versteht.

      Das fängt schon mal bei Liftdruck an.
      Was fährst Du

      Dann weiter zum Fahrverhalten.
      Wenn die im Trockenen funktionieren, können die nicht im Nassen absolut sch.... sein.

      Dann wäre noch zu fragen, wenn Wie Du mit welcher Erfahrung fährst.
      Denke, dass Du eher nicht der Vollprofi bist, weil sonst wäre Dir klar gewesen, was im Nassen nicht gepasst hat.

      Sorry nochmals
      Holla die Waldfee
      Der Weg zu Dir hört niemals auf - hinter Dir gehts abwärts und vor die steil bergauf.
      Wolfgang Ambros

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Holla die Waldfee ()

    • @hola die waldfee:
      beim Luftdruck und der Erfahrung gebe ich dir grundsätzlich recht.

      Deine Aussage trocken und nass kann man meiner Meinung nach so nicht stehen lassen. Das ist mir, gerade bei Reifen, zu pauschal.

      Gegenbeispiel gefällig? Ein Toyo R888 ist im Trockenen wie der berühmte Patex, fkt. also hervorragend. Bei den Nasseigenschaften hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens darüber. Wobei dies natürlich ein Extrembsp., weil Extremreifen, ist. Aber auch ein Federal 595 RSR fkt klasse im Trockenen, bei Längsauqplaning aber sehr mit Vorsicht zu genießen, gerade bei abnehmendem Profil.

      Aber man muss für solche Bsp. gar nicht unbedingt in die UHP-Klasse gehen. Es gibt mittlerweile günstige China-Reifen, die fkt im Trockenen sehr gut, im Nassen sind sie aber lebensgefährlich. Bremswege jenseits von Gut und Böse und Seitenführungskräfte, die gegen Null gehen.

      @michael:
      Die Advan A11a sind wohl nicht so der Bringer (s. Tante google). Daher besorg Dir ein paar bessere. Wobei die Reifengröße leider nicht ganz so viel Auswahl an Top- Reifen zuläßt. Den Goodyear Eagle f1 Asy3 gibts leider nicht in der Größe, wäre meine klare Empfehlung gewesen.

      Es gibt zwar für kleines Geld den 595 RSR, den würde ich Dir als "Anfänger" aber aus den o.g. Gründen nicht empfehlen wollen.

      Dunlop SP Sport Maxx RT wäre wohl eher was. Michelin Pilot Sport 3 sollte auch fkt. Ansonsten gibt es ja hier bereits einige Posts in den Reifenthreads die Du Dir mal zu Gemüte führen solltest.

      Gruss

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mo333 ()

    • Holla die Waldfee schrieb:

      sorry für die Antwort, aber ich würde erst mal ein FahrertrIning empfehlen.
      Weil, wer mit seinen Reifenn im Regen super Probleme hat, der sollte bevor er die Gummis wechselt, erst mal schauen, dass er die Gummis versteht.
      Natürlich sollte man den Luftdruck kontrollieren, um den als Ursache auszuschließen.
      Aber wie @michael m. geschrieben hat, sind 5 Jahre alte Reifen drauf. Auf meinem NC hatte ich bis Ende letzten Jahres die originalen Brückensteine in 17Zoll drauf. Auf trockener Piste sind die wie eh und je gefahren. Auf nasser Piste haben die im letzten Jahr plötzlich extrem abgebaut. Resultat war, dass die im Nassen eigentlich nicht mehr fahrbar waren. Das Profil war nicht komplett runter, aber der Gummi war scheinbar einfach fertig. Zu dem Zeitpunkt waren die auch 5 Jahre alt. Seit dieser Saison fahre ich Hankooks. Die sind auf nasser Piste einfach wunderbar. Auf trockener Piste haben die aber gefühlt weniger Grip als die 5 Jahre alten Brückensteine.
      Meiner Meinung nach hat also @michael m.s Problem nicht zwingend etwas mit fehlendem "Können" zu tun.
      Signatur
    • Also die Originalen Reifen auf mein Mx5 4,5 Jahre alt haben jetzt auch die letzte Sasion hinter sich, mit 3-4mm auf nasser Fahrbahn mit Vorsicht zu genießen, teilweise wie auf Seife.
      (Als sie 2 Jahre alte waren. Waren sie schon nicht gerade toll im nassen. )
      NcFL 2014 Sportsline RemusAuspuff
    • holsteiner schrieb:

      Wer im Nassen Probleme hat und für den Winter einen Satz moderne Winterräder, sollte diese mal im Sommer auf nasser Straße testen. Aber bitte nicht überrascht sein, die modernen Silica-Gummimischungen funktionieren auch im Sommerregen ganz hervorragend.
      Liegt's an der Mischung oder doch der 92/93/EWG, die für Winterreifen größere Profilrillen vorschreibt? Und überhaupt funktionieren Sommerreifen bei warmen Temperaturen auch bei Nässe deutlich besser und - oh Schreck - oft sogar bei niedrigen Temperaturen ...
      Bitte Winterreifen nicht überschätzen. Im Sommer Winterreifen zu quälen, die deutlich ihre Grenzen zeigen, ist nicht weniger fahrlässig als im Winter (potentiell Schnee und Eis) mit Sommerreifen herumzufahren.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sendo-OWL ()

    • Ist dss nicht auch stark von der Aussentemperatur abhängig?
      Ich kann mir vorstellen, dass ein Winterreifen bei z.B. 0 Grad C bei nasser Fahrbahn und eventuell auch auf trockener Strecke einen kürzeren Bremsweg hat, weil sein Gummi bei diesen niedrigen Temperaturen weniger hart wird.
      Ist aber nur eine Vermutung.
      --- meiner: MX-5 1.8 NC RC Sendo Bj. 04/14 ---
    • Die Mischung ist auf die Temperaturen abgestimmt und daher immer vorzuziehen, so die Aussage von Leuten aus der Branche (z Bsp Ingenieur bei Fulda) und auch die eigene Erfahrung. Abgesehen davon, dass die Mischung darunter leidet. Sommerreifen sind härter und durch die Kälte härtet das Gummi weiter aus und reduziert die Haftung. Natürlich gibt es Tage (ab ca 7 Grad) wo der Sommerreifen besser greift aber meist liegt die Temperatur darunter.
    • Daedalus schrieb:

      Die Mischung ist auf die Temperaturen abgestimmt und daher immer vorzuziehen, so die Aussage von Leuten aus der Branche (z Bsp Ingenieur bei Fulda) und auch die eigene Erfahrung. Abgesehen davon, dass die Mischung darunter leidet. Sommerreifen sind härter und durch die Kälte härtet das Gummi weiter aus und reduziert die Haftung. Natürlich gibt es Tage (ab ca 7 Grad) wo der Sommerreifen besser greift aber meist liegt die Temperatur darunter.
      Grundsätzlich würde ich da schon zustimmen und würde es vor allem vorziehen bei Temperaturen <7°C auf Winterreifen zu fahren.
      Es gibt aber genug Testberichte, bei denen Sommer- gegen Winterreifen antreten. Die Sommerreifen konnten da auch bei sehr kalten Temperaturen <0 und zumindest trockener Piste besser performen. Bei feuchter Strecke war es dann schon eher Abhängig vom Reifenmodell. Aber immer noch so, dass auch ein Sommerreifen durchaus funktioniert hat. Erst bei Schnee hat sich das Blatt dann nachhaltig gewendet.
      Ich könnte mir vorstellen, dass es daran liegt, dass sich ein Reifen bei der Fahrt ja auch etwas erwärmt. Selbst, wenn der Asphalt kälter als 7°C ist, könnte der Reifen mehr Temperatur aufbauen und daher der Gummi noch weich genug sein. Wie gesagt, ist nur meine Vermutung.
      Umgedreht funktioniert es allerdings nicht. Ein Winterreifen kann bei wärmeren Temperaturen nicht so gut mithalten und baut stärker ab. Der Gummi wird einfach noch weicher und fängt an zu schmieren. So lange also bei >+7°C kein Schnee liegt, ist der Sommerreifen besser.
      Signatur
    • Am Ende ist es jedem selbst überlassen, aber wer garantiert dass keine Feuchtigkeit oder Glätte entsteht und damit die Haftung der Versicherung erlischt?
      Da zieht man sehr viel schneller den kürzeren als erwartet, mit der universellen Begründung das Fahrverhalten/Fahrzeugausstattung nicht den Witterungsverhältnissen angepasst war.

      Ich möchte nur nicht, dass diese Diskussion als Grundlage zu einer Argumentation wird (oder Motivation), in welcher dargelegt wird warum ein Unfallverursacher mit Sommerreifen im trockenen seine Fahrt begann und in Nässe/Schnee bei Kälte einen Unfall verursacht ;)

      Da können noch so viele Tests etwas sagen, an der Rechtslage ändert es nichts.
    • Schon richtig, es rät darum ja auch niemand hier zur Fahrt mit Sommerreifen im Winter. Auslöser der "Diskussion" war die Theorie, dass Winterreifen im Sommer gut funktionieren würden. Im Falle eines Unfalls würde ein Fahrer damit wohl analoge Probleme mit der Versicherung bekommen und dies zurecht. Bremswege von Winterreifen bei hohen Temperaturen erreichen unterirdischer Werte...

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet