Öldruck iM NC

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    • Öldruck iM NC

      es gibt hier doch einige NCs mit einer richtigen Öldruckanzeige, - welche Drücke werden bei Euch so ab 6000 Umdrehungen angezeigt, bzw. wie ist der Druck zwischen Leerlauf und 6700?

      Hintergrund der Frage: bei meinem NC1 hat’s bei voller Fahrt den Ölfilter vom Flansch gedrückt und wir rätseln was die Ursache ist.
      Den Klassiker „Montagefehler“ schließe ich eigentlich aus, der letzte Ölwechsel lag 1500km zurück und wurde von der Werkstatt meines Vertrauens gemacht.
      Die Option „Materialfehler des Filters“ ist ebenfalls eher unwahrscheinlich, jedenfalls kommt das wohl nur sehr selten vor.
      Dritte Möglichkeit, Fehler im Ölkreislauf? Bei meiner Anzeige stand im oberen Drehzahlbereich immer ein relativ hoher Druck an. Möglicherweise ist ein schwergängiges oder klemmendes Öldruckregelventil der Übeltäter.

      BTW: weiß jemand wieviel l/min Öl die Pumpe fördert?
    • www.mx-5.mx
    • redsilver schrieb:


      Bei meiner Anzeige stand im oberen Drehzahlbereich immer ein relativ hoher Druck an. Möglicherweise ist ein schwergängiges oder klemmendes Öldruckregelventil der Übeltäter.

      BTW: weiß jemand wieviel l/min Öl die Pumpe fördert?

      Rückfrage dazu: Du schreibst, Du hattest im oberen Bereich eher hohen Druck?
      Ist denn eine echte Anzeige nachgerüstet?
      Die originale Fake-Anzeige macht ja nur eine Berechnung, Drehzahl mal einen Faktor, der bei warmem Wasser niedriger liegt.
      Wenn die höher als sonst anzeigt, könnte man auf die Idee kommen, dass das Kühlwasser nicht auf Solltemperatur war.
      Soweit ich glaube zu wissen, kommt ein defektes Thermostat beim NC schon mal vor. Hilfreich ist es, die Temp per OBD2 "live" auszulesen.
      Die Anzeige für's Wasser zeigt nicht genau genug, per Diagnose bekommt man es nahezu aufs Grad genau.
      Scheint durchaus vorzukommen, dass der NC-Motor dann unterhalb der Solltemperatur betrieben wird.

      Ansonsten, bei einer echten Anzeige: Die meisten Autos dürften den Druck nach oben hin begrenzen bei ca. 4 bar.
      Ist mir zumindest bei NA/NB-Motoren geläufig und beim ein oder anderen BMW-Motor ebenso.
      Bei kaltem Öl kann es vorkommen, dass der überschüssige Druck nicht schnell genug abgebaut wird.
      Bei Betriebstemperatur funktioniert das recht gut. Sofern das Regelventil funktioniert ...

      Falls jemand die Förderleistung der Pumpe in Zahlen hätte, was versprichst Du Dir von dieser Information?
    • Auch wenn ein hoher Öldruck entsteht darf der aufgschraubte Ölfilter nicht einen Gewindegang nach unten gedrückt werden, oder gar wegrutschen. Erst würde der Filter dicke Backen bekommen.

      Drei Sachen solltes Du überprüfen.

      1. Ist das Gewinde am Flansch in Ordnung?
      2. Hat er Ölfilter das richtige Gewinde? (es gibt auch Zollgewinde)
      3. Hat der Azubi der Werkstatt im ersten Lehrjahr das gemacht :)

      Eine ganz banale Möglichkeit ist auch, dass beim letzten Filterwechsel der Gummiring am Flansch kleben geblieben ist und der neue Filter auf den alten Gummiring drückt.
      Lach nicht, ist alles schon passiert!

      Wobei ich denke die Ölpumpe ist defekt, kostet so um die 150-160. Euro das Teil für den NC. ( Arbeitszeit wird teurer )
      Muffi lässt Grüßen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Muffi () aus folgendem Grund: rs

    • Schinderhannes schrieb:

      redsilver schrieb:

      Bei meiner Anzeige stand im oberen Drehzahlbereich immer ein relativ hoher Druck an. Möglicherweise ist ein schwergängiges oder klemmendes Öldruckregelventil der Übeltäter.

      BTW: weiß jemand wieviel l/min Öl die Pumpe fördert?
      Rückfrage dazu: Du schreibst, Du hattest im oberen Bereich eher hohen Druck?
      Ist denn eine echte Anzeige nachgerüstet?

      - ja, Prosport

      Die originale Fake-Anzeige macht ja nur eine Berechnung, Drehzahl mal einen Faktor, der bei warmem Wasser niedriger liegt.
      Ansonsten, bei einer echten Anzeige: Die meisten Autos dürften den Druck nach oben hin begrenzen bei ca. 4 bar.

      - Daher meine Frage nach dem „echten“ Öldruck der NCs

      Sofern das Regelventil funktioniert ...

      - Eben

      Falls jemand die Förderleistung der Pumpe in Zahlen hätte, was versprichst Du Dir von dieser Information?

      - wegen der Öldruck- u. ÖlTemp-Instrumente und eines Ölkühlers sind am Ölfilterflansch zwei Adapterplatten angeschraubt. Daher paßt der Originalfilter nicht mehr und es ist ein kürzerer Filter verbaut. Da die infrage kommenden Filter der verschiedenen Hersteller teils gravierende Unterschiede in der nominalen Durchflußmenge haben, ist hier hilfreich zu wissen, ob der Filter von der Pumpe überfordert werden kann. Mittlerweile ist jedoch klar, daß der Filter, den ich verwendet habe die gleiche nominal flow rate wie der Originalfilter hat. Dennoch wäre es gut die Förderleistung zu kennen, sei es nur um ungeeignete Filter auszuschließen …
    • Muffi schrieb:

      Auch wenn ein hoher Öldruck entsteht darf der aufgschraubte Ölfilter nicht einen Gewindegang nach unten gedrückt werden, oder gar wegrutschen. Erst würde der Filter dicke Backen bekommen.
      ...
      einen Montagefehler halte ich nur rein theoretisch für möglich und schließe das eigentlich aus (klar, könnte es vielleicht doch sein, genau so wie Filter sich nicht lösen "darf" und es trotzdem tut) "shit happens", fragt sich nur an welcher Stelle ...
    • Es könnte auch ein Materialfehler (beim Ölfilter) sein. Der kürzere Ölfilter, den Du ja verbauen musstest, da er sonst nicht reinpasst, ist ein Zubehörfilter mit den gleichen Normen wie beim Original, sagst Du. Das ist auch richtig in der Theorie, dennoch kann es immer wieder mal vorkommen, dass es bei den Zubehörfiltern zu Materialfehlern/defekten im Stresstest kommen kann. Natürlich kann das auch mal bei Originalölfiltern geschehen, aber eher unwahrscheinlich. Ich würde Dir einen kompletten Rückbau empfehlen um einen Motorschaden vorzubeugen. Aber zunächst mal vorsorglich einen anderen Ölfilter einbauen, falls es nur ein Materialfehler war.
      Muffi lässt Grüßen :)
    • @Niseko509
      danke für die Info! Druck im Leerlauf und bei 3000 ist unauffällig, schade daß kein Wert für den oberen Drehzahlbereich vorliegt. Knappe 6 bar scheint das Regelventil jedenfalls zuzulassen

      @Muffi
      bei jedem Ölwechsel gibt's ja einen neuen Filter, also ist da im strengen Sinne kein Originalfilter mehr drin. Ein Zubehörfilter ist's also in jedem Fall, da nützt auch kein zurückrüsten. Solange die Leistungsdaten der Filter stimmen, ist das kein Problem. Wenn es ein Materialfehler oder Montagefehler ist, kann man nur beten, daß es einen nicht noch einmal trifft und vorsorglich die Werkstatt und das Filterfabrikat wechseln, wodurch das Risiko aber eigentlich wieder steigt. Vorher würde ich gerne wissen, was der Motor dem Filter abverlangt (max. Öldruck bzw. Öffnungsdruck des Regelventils, Förderleistung der Ölpumpe). Der max. Betriebsdruck der Filter liegt übrigens bei 1400 kPa, der Berstdruck bei 2000 kPa
    • an Deinem Öldruck liegt es nicht, der ist okay. Beim NC1 ist der Filtertyp Mazda1E05-14-302A, und ich z.B würde den Mahle OC 1051, der ist 73mm hoch mehmen. Die Instrumente und den Filter hat SPS zusammen mit einem Ölkühler eingebaut, das paßt!

      Viel Erfolg
      Muffi lässt Grüßen :)
    • redsilver schrieb:

      @Niseko509
      danke für die Info! Druck im Leerlauf und bei 3000 ist unauffällig, schade daß kein Wert für den oberen Drehzahlbereich vorliegt. Knappe 6 bar scheint das Regelventil jedenfalls zuzulassen

      Kann Dir leider nur mit Werten beim NA weiterhelfen: Da wäre 6bar bei warmem Motor zu viel.
      Sobald der Motor auf Betriebstemperatur ist, tut das Regelventil, was es soll und Du siehst den Druck nicht über 4 bar.

      Sowohl die wenigen mir bekannten BMW-Motoren können ein festgehendes Ventil haben, wenn da der Kolben aus Metall ist.
      Als auch NA und NB. Da ist dieser Schaden fast schon häufig anzutreffen. Leichte Fraßspuren am Regelkolben sieht man fast immer.

      Ob das beim NC auch vorkommt, keine Ahnung. Aber bei Dir sprechen die Anzeichen ja dafür.
      Fehlt eigentlich nur noch die gesicherte Info, dass beim NC das Ventil auch auf 4 bar begrenzen soll ...
    • Muffi schrieb:

      an Deinem Öldruck liegt es nicht, der ist okay. Beim NC1 ist der Filtertyp Mazda1E05-14-302A, und ich z.B würde den Mahle OC 1051, der ist 73mm hoch mehmen. Die Instrumente und den Filter hat SPS zusammen mit einem Ölkühler eingebaut, das paßt!

      Viel Erfolg
      Du hast eine Öldruckanzeige? Was steht auf der Uhr?

      Schinderhannes schrieb:

      Fehlt eigentlich nur noch die gesicherte Info, dass beim NC das Ventil auch auf 4 bar begrenzen soll ...
      So ist es!
      • Öffnungsdruck Umgehungsventil [bar]: 1.0
      • 3000 u/min ca. 3,8 bar Öldruck = Motor halbwegs warm
        Öltemp an der Schraube ca. 70° "Oben" ca. um die 85-90

        In der Regel fahr ich so lange bis die Nadel oberhalb von 70° ist (geht dann recht zügig auf 90° zu)

        Leerlauf Öldruck ca. 1,8 bar -> Öltemp 90°
      • den NC fährt meine Freundin, ich selbst fahre NA

      Muffi lässt Grüßen :)

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    • kann mich meinem Vorredner Borob nur anschließen!
      6 bar ist unproblematisch, das kann er ab. Wenn alles gut funktioniert sieht es dann im Ergebnis so aus:
      Die Öltemperatur steigt mit der Zeit und damit sinkt der Öldruck.
      Im kalten Zustand steigt der Öldruck auf 6bar und bei warmem Motor liegt der Druck im Leerlauf bei ca. 2bar, im normalen Fahrbetrieb pendelt sie dann je nach Drehzahl zwischen 2 und gut 4bar ein.
      Für mich sieht es so aus, als ob bei Deinem letzen Ölfilterwechsel in dieser Werkstatt, etwas ziemlich schief gelaufen ist.
      Entweder wurde bei der Demontage, der Ölfilter kurz überdreht, durch anfängliche falsche Richtung, passiert häufig. Dann wurde der neue Ölfilter auf das beschädigte Gewinde aufgeschraubt und nach 1500km fahrt wars dann doch zuviel für das Gewinde und der Ölfilter rutschte vom Flansch. Man glaubt gar nicht was alles passieren kann, selbst den Besten Fachleuten in der Werkstatt. Bei mir wurden mal die Bremssättel gewechselt, dabei wurde ein Halterungsschraube komplett vergessen wieder reinzudrehen. Anfangs hielt es noch eine Weile, ich bemerkte nur ein leichtes Schleifgeräusch, dachte das ist, weil es neu ist und pendelt sich schon wieder ein. Dann wurde es immer lauter und ich fuhr in die nächste Werkstatt, diese war in Italien, da wir uns auf Urlaubsfahrt befanden. Der Mechaniker sah kurz drauf und zeigte mir den Fehler. Hier fehlte eine Halterungsschraube und er zeigte genau auf die Stelle des Bremssattels, wo nur das nackte Gewinde zu sehen war ohne Schraube. Mir blieb fast das Herz stehen, so fuhren wir über den Brenner, ohne Schraube....Alptraum. Er holte eine passende Schraube, das dauerte 5 Min und alles war wieder gut. Gekostet hat es mich 10 Euro incl Montage, ich gab ihm 20.—. Wieder zurück in Deutschland, fuhr ich zur Werkstatt, dabei stellte sich herraus das wohl ein Mechaniker die Bremsen demontierte und ein anderer Mechaniker im ersten Lehrjahr, die neuen montierte. Der Azubi musste an diesem Tag jedoch immer hin und her springen, das war viel los an diesem Tag. Ich beruhigte mich, da der Azubi sich 100-fach emtschuldigte und ich ihm nichts böses wollte, denke das vergisst er so schnell nicht mehr und kontrolliert jetzt besonders, dass alles passt. Als dann der Meister der Werkstatt kam um nachzufragen, ob etwas nicht in Ordnung sei, erwiderte ich nur kurz, nene alles okay und zwinkerte den Azubi zu. Der wird bestimmt mal ein guter Mechaniker, dachte ich mir still und Fehler machen wir ja alle mal. Ich selbst schließe mich da nicht aus, bin manchmal unmöglich, aber eigentlich ganz okay :)
      sorry an @Hannes an dieser Stelle und den anderen, war nicht immer korrekt von mir! Habe auch erkannt das ich von Schinderhannes und Edge und den anderen sehr viel Lernen kann, danke dafür!
      Muffi lässt Grüßen :)

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    • Borob schrieb:

      Mein NC erreicht auch unter vollast ca 6 Bar. Sehe ich unproblematisch.
      Ich glaube, Du hast recht.

      Mazda schreibt nicht allzu viel zu den Drücken.
      Ich konnte nur eine einzige Prüfanweisung für den Öldruck finden, die da abläuft wie folgt:
      Anstatt Öldruckwarnschalter wird ein Manometer angeschlossen.
      Geprüt wird bei 3000rpm. Zulässiger Druck, also alles im grünen Bereich: ca. 3,4 - 6 bar.
      337-591 kPa {3.44-6.03 kgf/cm2 , 49.0-85.8 psi} min [3,000 rpm]
    • An sich kann man auch froh sein, das die Pumpe so gute Drücke schafft. Bei Motor tuning bleibt alles recht Kühl und gut geschmiert. Bei stärkeren Tuning wird sogar eine noch stärkere Ölpumpe verbaut.
      Denke auch dein Problem war ein Montage oder Material Fehler. Ist sehr übel und man hofft das sowas niemals mehr passieren wird.
    • redsilver schrieb:

      bei jedem Ölwechsel gibt's ja einen neuen Filter, also ist da im strengen Sinne kein Originalfilter mehr drin. Ein Zubehörfilter ist's also in jedem Fall, da nützt auch kein zurückrüsten. Solange die Leistungsdaten der Filter stimmen, ist das kein Problem.
      Wenn der identische Filter, wie ab Werk, eingebaut wird, dann ist es der originale.

      Gleicher Hersteller, nach Mazdavorgaben produziert.

      Ich kann Dir aus der Praxis berichten, dass es gerade bei Luft- und Olfiltern erhebliche Qualitätsunterschiede gibt, beide haben ja den „Vorteil“, dass der Verbraucher die Wirksamkeit nicht beurteilen kann.

      Ich habe originale und Nachbau-Ölfilter gesehen, die sich nach dem „in 2 Teile sägen“ schon optisch deutlich voneinander unterschieden, z. B. in der Art und Menge des Filtermaterials.

      Die angegebenen „Leistungsdaten“ waren logischerweise identisch.

      Auch ein mangelhaft geschnittenes Gewinde wäre ja denkbar.

      Meinen Kilometerstand kennst Du, ich habe jedenfalls noch keinen Ölfilter „verloren“
    • Okay, also anlässlich der 2 Sandwichplatten verbietet sich aus Platzgründen der originale Filter, wenn ich das richtig verstanden habe.

      Was mir nicht klar ist: "Es hat den Filter vom Flansch gedrückt"? Was gibt's denn da für Fakten?
      Wenn's ihn runtergedrückt hat, muss doch das Gewinde gelitten haben? Welches Gewinde hat nachgegeben und ist nun beschädigt?
      Eigentlich würde ich erwarten, dass er dann ein paar Gewindegänge abspringt und der Druck raus kann.
      Isser denn komplett abgesprungen? Sitzt er nur auf einem ziemlich kurzen Gewinde?

      Oder hat's den Filter eventuell runtergedreht? Wäre es denkbar, dass die Sandwichplatte zum Ölkühler das Schwingen anfängt?
      Je nach Motorbewegung ziehen die Schläuche an der Sandwichplatte, drehen sie ein wenig und der Filter dreht mit?

      Ich denke mal, wenn man diese Indizien abklappert, dann könnte man mehr sagen.
    • ersteinmal danke für Eure Beiträge!
      Anfangs hatte ich auch den kleineren Ölfilter in Verdacht, „der kann ja nicht so viel schaffen wie ein großer“. Für den NC1 ist von Mazda der Filter mit der OE-Nummer LF10-14-302 9B vorgeschrieben. Das ist z.B. von Mahle der OC 1182 und den habe ich auch vor dem Ölkühler- und Instrumenteneinbau benutzt. Von Mann wäre das der Filter W712/73. Das sind also beides „Originalfilter“ und sollten die Spezifikationen von Mazda erfüllen. Ein Unterschied zwischen beiden Filtern ist der Öffnungsdruck der Umgehungsventils: beim OC 1182 2,5 bar, beim W712/73 1,0 bar. Der von Muffi angegebene Filter OE-Nummer 1E05-14-302A, z.B. Mahle OC 1051 ist nicht für den NC1 vorgegeben, sondern u.a. für den Mazda 2. Da ist der Unterschied zw. Mahle und Mann schon erheblich größer z.B. bei der nominal flow rate: 30 l/min beim OC1051 zu 12,3 l/min beim W 7008 von Mann. Die Staubkapazität des großen Mahle liegt bei 11,9g, die des kleinen bei 10,2g, beim großen Mann sind es 13g und beim kleinen schlanke 7g. Die kleinen Filter müssen zwar häufiger gewechselt werden und der W 7008 noch häufiger, aber von den sonstigen Daten spricht nichts gegen den kleinen Mahle-Filter. Aus reiner Neugier würde mich beim Datenvergleich doch noch interessieren mit welcher Durchflußmenge die Filter zu kämpfen haben bevor das Umgehungsventil öffnet und das Öl ungefiltert seine Wege geht (max. Förderleistung der Ölpumpe)
      Eher beunruhigend finde ich den Hinweis von Schinderhannes, daß der von Mazda zulässige Betriebsdruck bei 3000rpm zwischen 3,4- 6 bar liegen solle, und dieser Wert lt. Borob auch bei Volllast nicht überschritten wird. Beunruhigend deshalb, weil bei meinem NC der Druck über 6000 rpm bei 7,5 bar war. Hatte mir nichts dabei gedacht und fand’s ehr gut, daß da ordentlich Druck drauf war. Ist aber möglicherweise ein Hinweis auf einen Fehler des Öldruckregelventils. Bei nominalem 14 bar max. Betriebsdruck der Filter wird ihn das nicht gekillt haben, aber bei Totalversagen des Ventils wird der Druck höher sein, (d.h. welchen max. statischen Druck kann die Ölpumpe aufbauen?).
      Leider habe ich den verlorenen Ölfilter noch nicht gesehen, der liegt hoffentlich im Kofferraum meines Autos in einer Werkstatt in Rheinland-Pfalz, und wenn ich es je repariert zurückbekommen sollte, werde ich vielleicht auch eine der beiden banalen Fehlerursache in Betracht ziehen.