Ab auf die Rennstrecke - 2018

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    • Ah ok, habe ich auch im Kalender schon gefunden. Mal schauen, ob ich das hinbekomme.

      Ich kenne nur Trackdays, bei denen bei schlechtem Wetter halt im Regen gefahren wird bzw. der Teilnehmer auf seine Kosten verzichtet. Eine Ausfallgarantie ist mir bei keinem Veranstalter bekannt, müsste man aber bei diesem nochmals explizit schauen. ob es dazu Modalitäten gibt. Es mag ja Wetter geben, bei dem praktisch nichts geht.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • www.mx-5.mx
    • Ja, durchaus immer ein Lotteriespiel =O
      Am Ende mieten die Veranstalter die Strecke vom Betreiber, der wiederum für den Tag plant, Personal und Strecke vorhält und schon Verbindlichkeit möchte. Mit einer Versicherung würde der ganze Spaß deutlich teurer.
      Wer in der Nähe wohnt oder mit Anhänger anreist kann immerhin kurzfristig noch Reifen wechseln...

      Viele Grüße!
      Ganzjährig geöffnet
    • sehr cooler Bericht
      vielen Dank
      ich denke das es Viele unter uns gerne mal mit der Rennstrecke versuchen würden,aber den Mut nicht haben
      man muss nur mal "fails" Rennstrecke bei U Tube ein paar Videos schauen
      da wird einem Angst und Bange
      ich würd auch zu gern mal mit Jemanden mitfahren der richtig Ahnung hat und erklären kann wie Rennstrecke "funktioniert"
      auf blauen Dunst einfach losrasen finde ich sehr leichtsinnig

      mein Fahrtraining letztes Jahr war schon Gold wert,aber Rennstrecke ist noch mal eine andere Nummer

      wie fährt sich denn der Caterham im Vergleich zum MX5 ?
    • Bei mir ist es auch die Angst. Am liebsten würde ich auch ab und zu mal auf die Schleife aber man schraubt eben fast jedes Wochenende am MX-5 rum, steck so viel Zeit, Geld und Liebe rein und dann macht man auf der Strecke einen Fehler und fährt in die Leitplanke. Dann muss es nicht mal der eigene Fehler gewesen sein. Es reicht ja schon ein bisschen Öl oder Kühlwasser auf der Strecke. Bis jetzt ist es bei mir auch nur "zugucken" und Spaß haben :D
    • Ja, Trackdays sind immer ein zweischneidiges Schwert. Die Veranstalter definieren sich verständlicherweise auf die sicehere Seite und deklarieren etwas wie "...Ziel der Veranstaltung ist weder das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten oder schnellsten Rundenzeiten, noch besitzt die Veranstaltung Wettbewerbscharakter. Es geht in erster Linie um die Verbesserung des eigenen Fahrkönnens und der Fahrzeugbeherrschung...". Das sollte meiner Meinung nach auch immer die Motivation im Kopf der Teilnehmer bleiben, aber ehrlich: Wer etwas Motorsport-affin unterwegs ist, möchte schon gerne wissen wie schnell man denn da ist und wie auch der Vergleich mit anderen aussieht. Letztlich muss man erwachsen genug sein, dieses nur im Hinterkopf zu behalten und abgeklärt und sachlich genug fahren um als erste Prämissen zu setzen, dass neben dem Spaß alle am Ende des Tages wieder unverletzt und mit heilen Autos den Heimweg antreten. Ja, "blöd gelaufen" wie Öl auf der Strecke, plötzlicher Defekt o.ä. kann immer auftreten, weshalb man doch eine gewisse Reserve lassen sollte.
      Wie gut ein reibungsloser Trackday und die Fairness auf der Strecke gelingt hängt letztlich immer von der Homogenität der Fahrer- und Fahrzeuggruppen ab. Eine Mischung von Neulingen und alten Hasen ist vielleicht sogar gut, denn letztere können einfacher Rücksicht nehmen so sie denn wollen. Eine Mischung aus Leichtbausportwagen mit tendenziell weniger Leistung und schweren Bollerkästen mit viel PS und auch noch Hightech Geräten wie GT3-RS und Konsorten hat sich dagegen weniger bewährt, aber gewisse Ungleichgewichte sind praktisch nie vermeidbar und müssen durch Rücksichtnahme ausgleichen werden.
      Das ein Trackday Risiken birgt wird wohl jeder wissen. Auch wenn nur strassenzugelassene Fahrzeuge am Start sind und die Veranstaltung den oben beschriebenen Charakter hat, kann man seine normale Kaskoversicherung praktisch abhaken. Spezielle Tagesversicherungen um die 300€ sind möglich. Das Risiko muss jeder für sich bewerten.
      Für Neulinge bieten die Veranstalter oft buchbare Instruktoren an, die Streckeneigenschaften wie Linie, Bremspunkte etc. in der Praxis erklären.
      Bei meinem Tag gab es 3 geführte Runden zum akklimatisieren (eine mehr als üblich, da früh morgens teils noch leichter Nebel auf der Strecke lag) und dann ging es regulär weiter. Für mich selbst fand ich das ausreichend sich der Strecke zu nähern, da leicht rennsportvorbelastet. Man studiert die Strecke am besten theoretisch vorher und schaut sich am Tag dann die Linien der dort Erfahrenen an. Mit 3 anderen Neulingen auf der Strecke waren wir ein Club, der sich erst mal mit ausreichend Respekt der Strecke genähert hat. Erfahrungsgemäß geht etwa ab Stint 3 dann vielen das Adrenalin etwas zu hoch und der Respekt weicht Übermut. Ausritte gab es insgesamt wenige, größere Materialschäden nur einmal und das auch bei Erfahrenen.
      Mein Seven im Vergleich zu meinem MX-5 NC:
      Das Leistungsgewicht von ~3.2kg/PS bei sehr kurz abgestuftem 6-Ganggetriebe lässt den Seven zwangsläufig extrem nach vorne schieben, 0-100 in 4 Komma irgendwas. Das eigentlich beeindruckende ist aber die Leichtfüßigkeit bei nur ~570kg ohne Fahrer, die entspr, Kurvengeschwindigkeiten erlauben.
      Ohne Hilfsmittel wie ABS, Servolenkung und Bremskraftverstärker ist alles absolut direkt. Aufgrund der Lenkübersetzung sind nur sehr geringe Lenkradwinkel nötig. Die Bremse ohne Verstärker benötigt zunächst ungewohnt viel Pedalkraft, ist aber gut dosierbar und standfest.
      Prinzipiell ist die Charakteristik mit Frontmotor, Heckantrieb und wenig Gewicht sehr ähnlich zum MX-5, allerdings meiner Meinung nach noch gutmütiger fast idiotensicher. Das das Heck mal kommt ist tendentiell normal und bei Erfahrung mit Heckantrieb kein Problem, da durch Gegenlenken und gegebenenfalls leichter Gaskorrektur gut abzufangen. Bloß nicht massiv vom Gas gehen oder gar bremsen, wie bei allen Hecktrieblern kommt dann der Konter. Einfach stumpf stehenlassen und gegenlenken, dank der Sitzposition weit hinten gut kontrollierbar.
      Gegenüber dem Seven ist ein MX-5 ein Luxusauto. Er ist laut, rappelig, ungefiltert, Getriebe/Kardanstrang/Differential jaulen, jeden Tag ein anderes Geräusch ist normal. Da muss man mit klar kommen könenn. Der 2l Ford Duratec ist der gleiche Block wie der Mazda MZR im NC, aber in der Charakteristik durch Nockenwellen und Steuerung nicht wiederzuerkennen. Beim direkten Wechsel fühlt sich der NC wie ein Spielzeug an, alles geht so leicht und leise. Für den Alltag ist das auch gut so...

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • Wow da macht das Lesen ja mehr Spaß als das Fußball schauen. Und das nicht nur bei unserer Leistung heute...

      Ich denke auch, dass man nie ganz ohne Risiko auf einer Rennstrecke unterwegs sein kann. Allerdings kann genauso gut im normalen Straßenverkehr auch was passieren. Ist immer die Frage wie hoch man das Risiko einschätzt und wieviel man bereit ist einzugehen.

      Ich war auch MEGA nervös vor meiner ersten Runde auf der Nordschleife und hätte beim Anblick der ganzen Leute die dort rumstehen (und wie beim Fußsball sicherlich alles besser wissen ohne selbst zu fahren) und der vielen - teils extrem getunten - Autos bei der Einfahrt fast einen Rückzieher gemacht. Aber ich hatte einen Kumpel dabei, der die meiste Zeit in der Rückspiegel schauen sollte. Den Streckenverlauf kannte ich sehr gut (Gran Turismo ca. 500 Runden, Std. lang youtube Videos geschaut und 2 Runden als Beifahrer). War natürlich live trotzdem ein Aha Erlebnis. Aber es macht einfach so viel Spaß, dass ich bereit bin das Risiko einzugehen! Und kann es nur jedem empfehlen es selbst auszuprobieren!

      Außerdem sollte man sich wie Sendo schon meint genug "Luft nach oben" lassen. Ich verstehe einfach nicht wie Leute so völlig übertrieben das Limit des Fahrzeugs überschreiten und in eine Leitplanke ballern!?! Das denke ich jedes mal wenn ich dort fahre "wie ist das überhaupt an der Stelle möglich so abzufliegen??". Klar mein Auto liegt und gut und die Reifen sind top aber diese völlige Selbstüberschätzung und die der pysikalischen Fähigkeiten des Fahrzeugs verstehe ich einfach nicht.

      Das ist auch meine größte Angst - neben Flüssigkeiten auf der Strecke, die man nicht oder zu erst spät erkennt.

      Ich glaube aber, dass das Risiko bei einem Trackday geringer ist. Da sollten keine überheblichen Fahrer dabei sein und es gilt eher das Miteinander, da man ja genug Runden Zeit hat, um eine gute Rundenzeit zu fahren und nicht auf Teufel komm raus alles in der einen Runde geben muss.

      Das ist zumindest meine Erwartung. Ich bin gespannt, ob sie erfüllt wird.

      Beim Pistenclub gibt es sogar eine Storno Möglichkeit: 30/14/7 Tage 75/50/25% zurück. Find ich echt fair! Auch wenn die Wettervorhersage leider so weit im Voraus keinen gute Ergebnisse liefert :D
    • Also Trackday bzw. richtige Rennstrecken-Erfahrung habe ich null.
      Ein paar mal Kart einfach aus Spaß an der Sache und das eine mal Autoslalom (allerdings Probe- und Einstellungsfahren, also ohne Wertung) sind bißher die einzigen Erfahrungen die ich in die Richtung habe.
      Ich kanns aber jedem ans Herz legen, es hat uuuuuunfassbar Spaß gemacht und man lernt die Grenzen von sich selber und dem Auto wirklich gut kennen wenn man sich langsam rantastet
      (Ich hab innerhalb von 10-15 Runden auf nem 400m Kurs gute 10-12 Sekunden gutgemacht, war für mich schon ein Erfolgserlebnis weil ich das Auto da erst knappe 3 Monate hatte :D )

      Jedenfalls würde ich schon gern in den Autoslalom einsteigen mit meiner kleinen Mia, vor allem weil die Preise dafür wirklich überschaubar sind und die Strecken keine 450km (Hallo NOS) entfernt liegen...

      Aaaaaaaaaber meine Mia ist sowieso eine Dauerbaustelle die gefühlt nie bereit ist für sowas und ohne 2. Auto wäre ein Schaden durch den Motorsport... sagen wir Suboptimal popel
    • Martin_E schrieb:

      Beim Pistenclub gibt es sogar eine Storno Möglichkeit: 30/14/7 Tage 75/50/25% zurück. Find ich echt fair! Auch wenn die Wettervorhersage leider so weit im Voraus keinen gute Ergebnisse liefert :D
      Ah, cool, in der Tat sehr fair. Hier am Egge"gebirge" ist die Wettervorhersage sowieso eine Sache für sich, aber es können ja auch andere Dinge dazwischen kommen. Einem Bekannten ist direkt vor dem Trackday der Kupplungsnehmerzylinder verreckt. Immerhin war der Tag übertragbar und er fand mit 50% Verlust einen anderen Interessenten.

      Cango schrieb:

      Jedenfalls würde ich schon gern in den Autoslalom einsteigen mit meiner kleinen Mia, vor allem weil die Preise dafür wirklich überschaubar sind und die Strecken keine 450km (Hallo NOS) entfernt liegen...
      Jaaa, aus genau den Gründen finde ich das auch sehr interessant. Aufwände und Kosten sind im Rahmen aber der Spaßfaktor sicher sehr hoch. In der US-Miata Szene ist Auto-X ja auch hoch im Kurs.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet