Darf ich vorstellen: Maria

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    • 25. März

      Die (laut Tester/Pfleger quasi neuwertige) Batterie testweise an ihren Platz gestellt, die entrosteten und lackierten Befestigungsteile montiert, die Entlüftung zusammengesteckt und alles testweise verkabelt.
      Passt soweit, nur wofür die vier Löcher links von der Batterie da sind konnte ich nicht herausfinden.


      Batterie wieder raus, Antenne poliert, montiert und verkabelt.
      Trotz den Umwegen um den Bügel herum passt alles wunderbar.
      Batterie wieder dran, Radio (auf dem Mitteltunnel liegend) angeschlossen, eingeschaltet, und....nix bewegt sich höö
      Nochmal alle Kabel durchgegangen, wieder versucht, immer noch nix.
      Vorne alle Kabelfarben verglichen, stimmt alles.
      Also den Kabelbaum entlang nach Schäden gesucht, auch nix.
      Irgendwann drauf gekommen, der weiße Kasten an der Antenne ist ein Stecker, und wohl wegen des Umweges um den Bügelfuß saß der Stecker nicht mehr ganz.
      Zwei Klebestellen aufgeschnitten, dem Stecker ein paar Milimeter mehr Kabel gegeben, alles wieder verpackt, Radio wieder ran, Strom wieder ran, und endlich funktionierts!
      Radio an = Antenne hoch
      Radio aus = Antenne runter.
      Spielerei, aber irgendwie toll das es funktioniert.
      Batterie richtig platziert und angeschlossen, Verkleidungen drübergestülpt, (vorerst) fertig.



      Danach gings im Innenraum weiter.
      Die Buchsen verbunden und getestet, Schalter für Spiegel und Heckscheibenheizung (von dem Hardtop das ich nicht nutze) angeschlossen und den Tombstone zusammengesetzt.
      Das Radio nochmal getestet (nur um sicherzugehen, die Clips des Tombstones sind jetzt nicht gerade das flexibelste Bauteil), und gemerkt das die Antenne auch oben bleibt wenn das Radio z.B. auf Handy-Musik steht.
      Also alles nochmal auseinander, das Antennenkabel vom Radio (das vom Mazda wollte ich intakt lassen) gekappt und verlängert, so das es rechts hinter dem kleinen Blindstopfen im Beifahrerfußraum entlangläuft.
      Alles wieder zusammengepuzzelt, alles angeschlossen, und durch den letzten verbleibenden Spalt (die Kabel hätte Mazda wirklich länger designen können) Scheinwerfer- und Warnblinkschalter angeschlossen.
      Unter anderem da ich das Kabel der vorderen Buchse nicht gekürzt sondern nur aufgerollt habe ist's hinter der Verkleidung reichlich eng zu.
      Irgendwie ein paar Finger durch die Lücke zwischen Mitteltunnel und Tombstone-Rahmen bekommen, und die USB-Buchse vom Radio runtergezogen, befestigt und mit dem Handykabel der Mittelkonsole verbunden (hat Mazda eigentlich überall scharfe Kanten hinterlassen?).
      Finger raus, Tombstone eingeclipst, verschraubt, Lüftungsdüsen rein.
      Sieht doch gar nicht schlecht aus.


      Die Mittelkonsole selbst muss noch warten, also ging die restliche Zeit am Heck drauf.
      Mein Endtopf ist komplett intakt, hat aber etwas Flugrost der bis zum Endrohr gestreut hat.
      Ein neuer Endtopf war weder im Budget noch verhältnismäßig, schwarz lackieren fiel auch flach, also wurde zu Schleifleinen gegriffen und der Rost entfernt.
      Resultat:



      26. März
      Malerböcke wieder in die Garage gestellt, abgepolstert, und die Heckschürze drauf geparkt.
      Die Nebelschlussleuchte aufpoliert, zusammengesetzt, am Heck montiert und angeschlossen.
      Die Reflektoren aufpoliert, die Heckschürze geputzt, erstere in letztere geschraubt, und das ganze ans Auto hängen WOLLEN.
      Ging nicht, die Heckblende war im Weg facepalm
      Schürze wieder weggestellt, Heckleuchten abkabeln und ausbauen, und es irgendwie geschafft die Heckblende zu demontieren ohne irgendeinen Clip kaputtzumachen, nicht einmal den teuren weißen in der Mitte (der beim ursprünglichen Ausbau zerbröselt war).
      Alles auf Laken/Handtüchern abgelegt (damit nix verkratzt), die Nebelschlussleuchte durch die Heckschürze gefädelt, die Heckschürze montiert, das Kabel für die Nebelschlussleuchte verlegt und dann die Heckblende und die Rückleuchten erneut montiert.
      So langsam sieht "Maria" hinten wieder aus wie ein Auto:



      Mit allen Außenteilen am Auto zogen die Kofferraumverkleidungen wieder ein, auch der frisch lackierte Wagenheber kam wieder an seinen Platz (auch wenn man außer der Kurbel nix von ihm sieht).
      Das Notrad ist vorläufig erstmal wieder eingezogen, ich muss noch irgendwo die Befestigung organisieren oder nachbauen.
      Wenn ich den Kofferraum mal brauche fliegt das natürlich raus und bleibt zuhause.




      27. März
      Mit Hilfe von Heißluftföhn und Rasierklinge erlebten Umweltplakette und eine längst ungültige Österreicher Autobahnvignette ihr Ende und die Frontscheibe wurde geputzt (bitter nötig) damit später neue Wischerblätter einziehen können.
      Die Scheibe ist komplett intakt, und laut aufgedrucktem Code das Originalteil von 1994.

      An der Front fiel die Entscheidung gegen Magneten zur Kennzeichenbefestigung, stattdessen wurde die originale Befestigung entrostet (ich hab das nicht vermisst), zurechtgebogen und etwas in der Höhe gekürzt.
      Lack drauf, und erstmal trocknen lassen.
      Später kommen neue Löcher rein um das Kennzeichen zu befestigen, die alte Höhe stand (nach Tests mit den ungültigen Münchener Kennzeichen) oben über oder hielt das Kennzeichen zu hoch.
      Danach wird die Rückseite abgepolstert, um die Frontschürze nicht zu beschädigen.
      Am liebsten hätte ich die Münchener Platten gleich dran gelassen :thumbsup:
      Den Gegenstücken der Halterung rückte ich ebenfalls zu Leibe, neu ist sicherlich anders aber eine deutliche Besserung (vor der Lackierung) ist doch sichtbar.



      Die Nachbarn haben sich bestimmt längst daran gewöhnt das regelmäßig schwarze Blechteile im Garten hängen....

      Als letztes musste ich mich noch um die Hebel für Kofferraum und Tankdeckel kümmern, ersterer wahr eindeutig nicht da wo er hingehörte und würde die Montage der Mittelkonsole verhindern.



      Auf die richtige Höhe gebracht, den Anschlag entsprechend angepasst, beeindruckend viele Spinnenweben aus dem Hohlraum entfernt, fertig.
      Langsams schrumpft die To-Do-Liste.

      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
      Im internationalen Forum: forum.miata.net/vb/showthread.php?t=636786
    • www.mx-5.mx
    • Hallo,
      links neben der Batterie ist eigentlich ein Rahmen zu finden.
      Bei den alten NAs ist er recht hoch und hat ein Gewinde, um die Seitenverkleidung befestigen zu können.
      Bei neueren NAs ist er recht flach gehalten.
      Die neuere Ausführung kannst Du hier sehen:
    • Vieles aufzuholen (1)

      29. März

      Zuerst das Lenkrad ausgebaut, wenn ich schon den ganzen Wagen schick mach dann darf das Lenkrad auch eine Schönheitskur bekommen.
      Denn das hatte zwar nicht viel Nutzung erfahren, aber (vermutlich wegen Ringen an den Fingern) sichtbar gelitten.
      Neu beziehen lassen lag nicht im Budget, allein putzen reichte nicht, also griff ich zur "mehrstufigern" Lederpflege.
      Also musste das Lenkrad weichen, und dafür musste zuerst der Airbag raus.
      Ich glaube der ist nur so groß weil Mazda so viel draufschreiben wollte.....


      Dann wurde der Lenkradkranz entfettet, angeschliffen, gereinigt, nochmal entfettet, mit einem Pflegemittel (wahrscheinlich hauptsächlich Färbemittel) eingerieben und das Ganze durfte eine Weile trocknen, bevor eine weitere Schicht Pflege-/Färbemittel draufkam.




      Ein paar Tage zuvor hatte ich aus einer Schlachtung eine neue Kofferraumdichtung gekauft (meine glänzte durch Abwesenheit), diese wurde entknotet, von 4 verschiedenen Lacknebeln (3x Farbe, einmal Grundierung) befreit, gereinigt und eingebaut.
      Der Rest des Tages ging dafür drauf die Spaltmaße vom Kofferraumdeckel gerade hinzubekommen, das Ergebnis sieht so ganz gut aus:




      30. März
      Der Kampf mit dem Verdeck beginnt
      Es war Zeit für das neue Verdeck, eines aus Vinyl ohne Reißverschluss vom Cabriozentrum Osnabrück (Ex-Karmann-Mitarbeiter), im Paket mit einer Folien-Regenrinne.
      Ich hatte extra Vinyl genommen um nahe am Original zu sein, dass das neue Verdeck mit Regenrinnen über den Fenstern kommt...ist zu verschmerzen :|
      Die Hüllen für die Querstreben stellten das erste große Rätsel dar, am Beispiel der Exemplare vom alten Verdeck sah man nur die Position aber nicht wie man sie dahin bekam.


      Und die neuen haben ein großes, steifes Verdeck an sich hängen.
      Also erstmal das Verdeck (nachdem es eine Weile in der Sonne gelegen hatte) auf dem Auto platziert, da wo es ungefähr hin soll:


      Recht schnell wurde klar, alleine ist das Ganze ein hoffnungsloses Unterfangen, zu zweit wäre es eine Quälerei.
      Also, wie man das halt so macht, die Mutter zu Hilfe gerufen :D
      Die Anleitungen im Internet meinten man soll das Verdeck seitlich aufschieben, 10 gescheiterte Versuche später entschieden wir uns die Hüllen der Querstreben von oben in ihre Halterungen zu pressen.
      Von der Seite waren die Rinnen schlicht und ergreifend durch das Gestänge blockiert.
      Besonders weit kamen wir nicht, am Ende des Tages waren gerade mal die Querstreben vom Gestänge verpackt und eines der Spannseile durch seinen Tunnel geleitet worden.


      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
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