Darf ich vorstellen: Maria

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    • Fortschritt nachholen, Teil 1

      So....
      In den letzten Tagen viel Zeit in der Garage verbracht, aber die Bilder immer nur am PC abgeladen und nicht weiter verwertet.
      Mittlerweile ein gutes Stück weitergekommen.

      Zunächst mal den Kofferraum nach behebne der Rostschäden von innen (teilweise) neu lackiert:



      Und meine Arbeit dann signiert :P


      Dann ging es an die Bremsen (ENDLICH).
      Die Auflageflächen von Farbe befreit, und die Klammern eingesetzt.
      Dabei gemerkt das mir zur Hälfte falsche Klammern geliefert wurden (zu viele für eine, zu wenige für die andere Seite) facepalm
      Also ein paar der alten (waren ja eigentlich okay) etwas aufgearbeitet und mit Kupferpaste (ja ich nutze das Zeug immer noch) eingesetzt.


      An dem Punkt ist mir aufgefallen wie lückenhaft die Verzinkung der Bremssättel war, also musste da doch noch Lack drauf.
      Die Grundierung hatte aber keinen Bock auf die Beschichtung, also erstmal mit Salmiakgeist drübergehen (nennt sich "ammoniakalische Netzmittelwäsche":



      Dann abkleben...

      Und grundieren (dabei habe ich das Batterie-Halteblech gleich mit behandelt):



      Randbemerkung: Ammoniak wirklich nur draußen nutzen, selbst die trocknenden Teile stanken zum Himmel (und weiter) <X

      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
      Im internationalen Forum: forum.miata.net/vb/showthread.php?t=636786

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    • Fortschritt nachholen, Teil 2

      Weiter gehts...

      Der Tag begann mit ausführlichem Zerlegen, der Rest der Ansaugung sowie der Krümmer (Verdacht auf Leck/Riss) flogen raus.
      Den Filter wollte ich eigentlich auch tauschen, aber der ist wohl relativ neu:


      Den Krümmer herauszubekommen war ein ziemlicher Kampf, das untere Ende ist recht verbaut und der Krümmer kam erst raus nachdem ich einen Stehbolzen mitsamt der Mutter herausgedreht hatte, und ein anderer sich komplett verabschiedete :(

      Randnotiz: Der Bolzen war schon fast komplett durch, das Schrauben hat nur die letzten 1-2 Milimeter aufgeben lassen.

      Unter dem Bremskraftverstärker, ziemlich in der Ecke, findet sich eine kleine Schraube die die Erdung für 4 oder 5 Kabel darstellt.
      Meine war (erwartungsgemäß) komplett vergammelt und hat wahrscheinlich keine Erdung mehr geboten.

      Foto von der Seite, der Großteil der anderen steckte noch in der Nuss, in Pulverform).

      Der Rost musste natürlich auch aus dem Schraubenloch verschwinden.


      Mit einer Drahtbürste war kein Rankommen, mit einem Schraubenzieher war's zu ungenau, und den BKV ausbauen wollte ich auch nicht.
      Mal wieder im elterlichen Werkstattfundus umgeschaut, und ein paar alte Lackstifte gefunden die winzige Drahtbürsten auf dem Deckel stecken hatten.
      Eine von denen genommen, auf eine Verlängerung aus dem Nusskasten gepresst, und mal getestet:


      Schon ganz okay, aber das geht besser.
      Nochmal quer durchs Werkzeug, dann noch den Akkuschrauber gegriffen, und:

      "Frankenstein"

      Sieht komisch aus, aber es hat wunderbar funktioniert:


      Die alte Krümmerdichtung zeigte deutliche Alterungsspuren, während der Krümmer selbst noch relativ okay ausschaute:



      Die untere Dichtung sah nicht besser aus, hier fand sich auch eine Stelle die ich als Hinweis auf ein Leck interpretiere:


      Weiter ging es zwei Tage später mit den Hitzeschutzblechen, einmal sichergestellt das da kein Rost entfernt werden muss, dann entfettet und silbern angesprüht:
      Von

      Zu



      Nebenbei noch alle Schrauben und Muttern mit Bremsenreiniger behandelt und dafür gesorgt das die Muttern wieder "zubeißen" (sichern):


      Da ich weder Zeit noch Geld habe die Dichtungsflächen am Krümmer planen zu lassen, und den Krümmer auch nicht ersetzen will, habe ich das selbst übernommen.
      Als Untergrund (der muss ja eben sein) musste die Granit-Küchenarbeitsplatte meiner Eltern herhalten, und dann ging es dem Metall mit Gewebe-Schleifpapier ans Leder.
      Die Unterseite vor dem Planen, mit vermutetem Leck links:

      Die Leck-Stelle hinterher, wieder schön glatt:


      Alles abgewaschen, entfettet, Auspufflack ausgegraben, und einmal den Krümmer übergeduscht:

      Eigentlich sieht man nur die Oberkante, aber wenn ich schon dabei bin wollte ich es halbwegs vernünftig machen.
      Der Lack hält angeblich 800°C aus, wenn ich das überschreite habe ich glaube ich andere Sorgen als den Lack auf dem Krümmer.
      Nachdem ich die Dichtungsfläche vorbereitet hatte kam die neue Dichtung drauf:

      Und dann den überholten Krümmer.
      Schaut doch ganz vernünftig aus (bis auf den verdreckten Zylinderkopf):


      Unten ist der Krümmer noch nicht wieder verschraubt, die Dichtung braucht EINE WOCHE für den Versand.
      Bei der Gelegenheit tausche ich dann gleich die restlichen Auspuffdichtungen mit, die Rohre selbst sind dicht.

      Zwischendurch habe ich mich darauf vorbereitet mich um den Bremskraftverstärker zu kümmern, da ich die Bremsleitungen nicht alle ausbauen wollte half etwas Blumendraht den nötigen Freiraum zum Arbeiten zu schaffen:


      Gestern damit angefangen die rostigen Stellen am BKV abzuschleifen und das ganze Auto mit Papier und alten Laken abzudecken, dann noch den BKV entfettet und schließlich lackiert:



      Der Hufeisen-Abdruck oben kommt davon das mein Vater "mal gucken wollte ob die Farbe nicht doch schon trocken ist" facepalm
      Nebenbei wurden die Scheibenwischerarme abgeschliffen, grundiert, und ebenfalls lackiert.

      Heute morgen habe ich den BKV erneut abgeschliffen um den Fingerabdruck loszuwerden, dazu steht die Montage der Bremsen an, nachdem ich gestern Nacht noch die Erste zusammengepuzzelt habe:

      Wenn der BKV trocken ist und die Dichtungen alle ankommen kann ich dann zum Wochenende den Motorraum wieder zusammensetzen.

      Max
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    • So...
      Weiter gehts.
      Der Bremskraftverstärker war endlich den Fingerabdruck los, also gestern Abend noch die Abklebungen freigeschnitten und abgezogen.
      Die Beschriftungen/Beklebungen haben problemlos überlebt, und gerade für eine Sprühdosenlackierung in der Garage sieht das Ergebnis (finde ich) echt gut aus:



      Danach noch den Bremszylinder abgebürstet/geputzt.
      Ein neuer kostet über 350€ (inklusive Lieferengpässen), daher bleibt der erstmal.
      Eventuell werfe ich Mazda aber noch einen Zehner über den Teiletresen für drei neue Dichtungen.
      Der Plan gestern Abend war dann, kurz die Leitungen einzuhängen und dann die Bremsen zu installieren.
      Ja...nein.

      Dafür das ich nix entrosten musste waren die Leitungen hinten an der Feuerwand das nervigste und zeitraubendste was ich an dem Auto bislang machen musste.
      Abgesehen von der Vakuumleitung (die nur poliert und versiegelt wurde, mit überholten Klammern) wollte KEINE Leitung auf Anhieb passen.
      Jede der Leitungen hat Ausschnitte in der Isolierung wo die Halterungen sitzen sollen, aber die waren teilweise nicht einmal in der Nähe voneinander.
      Diverse Bilder ergoogelt und verglichen, viel hin-und-herziehen und hin und her anordnen, irgendwann hat es irgendwie doch gepasst.
      Ich habe keine Hinweise darauf das da jemals jemand dran war, daher glaube ich das die nicht 100€ saßen da mein MX5 ein "Übergangsmodell" ist, wo Mazda Teile vom Vor-Facelift und Nach-Facelift zusammengeschmissen hat.
      Die Leitungen zu verlegen und anzuordnen hat so viel Zeit gefressen das ich die Bremsen selbst nicht mehr machen konnte, dafür sehen die jetzt endlich richtig sitzenden Leitungen zusammen mit der aufgearbeiteten Vakuumleitung (finde ich) echt gut aus.
      Der silberne Glanz wird wohl noch etwas abschwächen, und eine Goldschimmer wiederbekommen.
      Nur nicht mehr matt-grünlich-pickelig wie vorher.



      Mit etwas Glück kommt heute die erste Teilelieferung an (sonst morgen), dann kann ich den Motorraum wieder zusammenpuzzeln.
      Dann noch die Zündkabel tauschen, mir irgendwas für den versifften Ventildeckel einfallen lassen, und dann kann ich eigentlich schon die Scheinwerferkappen wieder aufsetzen und die Kabelage wieder zusammenstecken.
      Es gibt merklichen Fortschritt :thumbsup:


      Max
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    • Max wrote:

      Mit etwas Glück kommt heute die erste Teilelieferung an (sonst morgen), dann kann ich den Motorraum wieder zusammenpuzzeln.
      Ja...heute kam die falsche :|
      Ein paar Plastikclips und Kappen, die ersehnte Dichtung für den Krümmer (unten) kommt morgen erst.

      Also den Motorraum gelassen wie er war und der Bremsanlage zugewendet.
      Die restlichen drei Bremsen installiert, alles angeschlossen, befüllt und entlüftet.
      Hab mich nicht mehr so über gelbe Flüssigkeit am richtigen Ort gefreut seitdem mein Hund stubenrein wurde :)


      Runderum sind neue Scheiben und Beläge von ATE eingezogen, die hinteren Sättel sind neu (die vorderen aufbereitet gekauft), alle Bremssattelhalterungen selbst entrostet und lackiert, dann noch die Sättel lackiert.
      Und das ganze Paket steckt hinter feingestrahlten und lackierten NB-Felgen:



      Morgen kommt die letzte fehlende Auspuffdichutng, dann kann das endlich wieder verbunden werden.
      Dann muss ich noch die Kupplungsflüssigkeit wechseln (die jetzige ist grün und leicht milchig, wohl seit Japan da drin), und dann darf "Maria" wieder auf eigene Räder, und auch drauf bleiben.
      Nach ziemlich genau 7 Monaten (am 5. April kam die Bremse runter).

      Max
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    • Hallo Max,

      Toparbeit :thumbsup:

      Freue mich richtig darauf, Maria dann fertig zu sehen :)

      Bei meinem RED DEVIL wird am Dienstag eisgestrahlt und dann sehen wir, ob was eingeschweißt werden muss oder ob wir den Unterboden noch vor der Winterpause machen können und die Schweller fluiten können ;)

      Dann kommt er ohnehin unters Carport und im März wird der hintere Kotflügel beifahrerseitig repariert und dann wird der Kotflügel und die beiden Stoßstangen lackiert, dann das GW Fahrwerk soweit als möglich runtergeschraubt, Spurplatten eingesetzt und alles mithilfe eines Ziviltechnikers eingetragen.

      Am 11.04. sollte er dann wieder die Straße unsicher machen können und am Ende wahrscheinlich doch an die 5-6k Euros verschlungen haben, aber egal, wir retten ja gerne die NA‘S, oder

      Wünsche Dir weiterhin viel Spaß mit Deiner „Maria“ und schönes WE.

      Lg
      Christian
      All I ask of you
      Believe

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    • Max wrote:

      Max wrote:

      Mit etwas Glück kommt heute die erste Teilelieferung an (sonst morgen), dann kann ich den Motorraum wieder zusammenpuzzeln.
      Ja...heute kam die falsche :| Ein paar Plastikclips und Kappen, die ersehnte Dichtung für den Krümmer (unten) kommt morgen erst.

      Also den Motorraum gelassen wie er war und der Bremsanlage zugewendet.
      Die restlichen drei Bremsen installiert, alles angeschlossen, befüllt und entlüftet.
      Hab mich nicht mehr so über gelbe Flüssigkeit am richtigen Ort gefreut seitdem mein Hund stubenrein wurde :)


      Runderum sind neue Scheiben und Beläge von ATE eingezogen, die hinteren Sättel sind neu (die vorderen aufbereitet gekauft), alle Bremssattelhalterungen selbst entrostet und lackiert, dann noch die Sättel lackiert.
      Und das ganze Paket steckt hinter feingestrahlten und lackierten NB-Felgen:



      Morgen kommt die letzte fehlende Auspuffdichutng, dann kann das endlich wieder verbunden werden.
      Dann muss ich noch die Kupplungsflüssigkeit wechseln (die jetzige ist grün und leicht milchig, wohl seit Japan da drin), und dann darf "Maria" wieder auf eigene Räder, und auch drauf bleiben.
      Nach ziemlich genau 7 Monaten (am 5. April kam die Bremse runter).

      Max




      Da hat sich euer Besuch ja doch ein bisschen motivationsfördernd ausgewirkt :D
    • Max wrote:


      Mit etwas Glück kommt heute die erste Teilelieferung an (sonst morgen), dann kann ich den Motorraum wieder zusammenpuzzeln.
      Dann noch die Zündkabel tauschen, mir irgendwas für den versifften Ventildeckel einfallen lassen, und dann kann ich eigentlich schon die Scheinwerferkappen wieder aufsetzen und die Kabelage wieder zusammenstecken.
      Es gibt merklichen Fortschritt :thumbsup:
      Hallo Max

      Also erstmal meine volle Hochachtung wie detailliert du deinen Fortschritt von deiner "Maria" hier postest - gefällt mir echt gut :thumbup:
      Den Ventildeckel würde ich einfach lackieren - so wie ich es gemacht habe - hat mich auch gestört diese "versiffte Optik" :whistling:

      Desweiteren würde ich dir noch empfehlen den Steg der Bremscheiben auch zu lackieren - weil diese Grundierung mit der Zeit echt unansehnlich wird :rolleyes:


      Ansonsten, mach weiter so - das dein NA nächstes Jahr auf die Strasse kommt :thumbsup:
      Gruss
      Werner


      Fahr nie schneller - als dein Schutzengel fliegen kann :rolleyes:
    • Nachtrag vom 6. Dezember:
      Nachdem der Wagen ohne die Kabel vom Seitenblinker vom Karosseriebauer wiedergekommen war und sich die Kabel auch ganz sicher nirgendwo bei mir in der Teilesammlung anfanden musste ich mich um die Neuverkabelung kümmern.
      Zuerst wurde ausgeschlossen das ich nicht doch einen "umgebastelten" Miata habe (deutsche VIN, nachweisbarer Neukauf vom deutschen Händler, EZ in Deutschland, ziemlich sicher dass das Auto ein MX5 ist) habe ich mir ein paar Tage auseinander zwei Kabelpläne organisieren können.
      Einen für 94er MX5 Rechtslenker, und einen für 97er Linkslenker.
      Kurz nachgeschaut und....keiner der Pläne passt ?(
      Bei Mazda angerufen, und vom Teiletresen beim örtlichen Händler gesagt bekommen das "die komische Ideen haben" und nur den ganzen Kabelbaum verkaufen, nicht einzelne Kabel.
      Mist.
      Da wo das Blinkerkabel laufen sollte habe ich einen blauen Schlauch der die Kabel für die linken und rechten vorderen Airbagsensoren schützt.
      Also weiter geschaut, und irgendwann gemerkt das im Radhaus mehr Löcher sind als die Radhausverkleidung Schrauben hat.
      Nochmal den Schlauch angeguckt, zwei Befestigungen gefunden (und repariert, 25 Jahre altes Plastik bricht gerne), und rausgefunden das ein Kabel neben dem Schlauch herlief, zwischen Seitenblinker und Frontscheinwerfer-"Bodenblech".
      Bei ebay jemanden gefunden der angeblich genau das Kabel aus einer Schlachtung verkauft, immerhin eins.
      Gekauft, und gemerkt, passt nicht :thumbdown:
      War das Kabel für 'ne Seitenmarkierungsleuchte, nicht den Seitenblinker.
      Stecker passt, etwas zu lang und die falsche Fassung dran.
      Egal, Kabel aufgehoben, immerhin der Stecker ist schonmal da.
      Am nächsten freien Tag (mit dezenter Grippe) zu Kiesow (riesiger Schrottplatz bei Hamburg), Teile suchen.
      Die meinten sie haben keinen MX5 aufm Platz, aber vielleicht hat Mazda ja in den Konzernbaukasten gegriffen.
      Zwei NBs gefunden (ein vergammelter und ein vergammelter mit zerknitterter Front), und einen passenden Stecker gefunden.
      Weitergesucht, und von ein paar Mazda 323 noch ein paar ungefähr passende Stecker (Form passt nicht ganz, aber Größe und es sind 2-polige Stecker) mitgenommen.
      Auf dem Weg nach Hause noch vom Baumarkt passende Kabel und passendes Bougierrohr gekauft, zwei Tage später waren neue Stecker-Kontakte und Seitenblinker-Fassungen in der Post.
      Den Stecker vom falschen Kabel getrennt und mit neuem Kabel und Bougierrohr auf der einen Seite verwendet, auf der anderen stattdessen die Kontakte aus den Steckern entfernt und in die NB/323-Stecker eingesetzt.
      Neue Kabel dran, Rohr drüber, abgeklebt damits auch dicht ist (under den Scheinwerfern kommt ja wahrscheinlich Wasser hin), Kabel verlegt, Blinkerlinsen poliert, neue Birnen aus dem heimischen Fundus rein, alles zusammengesteckt, passt.
      Alle anderen Lampen vom Auto verkabelt (aber noch nicht montiert), und zum ersten Mal seit Juni 2017 eine Batterie ins Auto gestellt und angeschlossen.
      Und dann:

      Maria lebt!
      :thumbsup:
      Ist nicht viel, aber es ist endlich mal sichtbarer Fortschritt.
      Und ich hatte 2-3 Wochen gebraucht nur für die blöden Blinker :cursing:
      Sorry wegen der schlechten Qualität und dem Mangel an Fotos, ich war zum Ende hin wirklich nicht mehr fit, und hatte die Kamera vergessen.

      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
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    • Frohes neues Jahr, an alle die hier vorbeischauen :)
      Bei weitem weniger Zeit mit schrauben verbracht als ich wollte, aber ein paar Fortschritte gab es trotzdem.
      26. Dezember:
      Schon seit einiger Zeit lagen ein paar kleine schwarz-braune Blechteile in einer Kiste unter der Werkbank.
      Die Kennzeichenleuchten:


      Und zwei Blechleisten mit einer Gummidichtung, die (meinen Wissens) aus der Frontschürze stammen (und auch ziemlich vergammelt waren):




      Ich hatte absolut keine Lust schon wieder die Drahtbürste auszupacken, also hab ich eine Sandstrahlpistole ausgegraben (vor Jahren mal von meinem Vater bei Lidl gekauft), und vorerst mangels Alternativen Vogelsand in den Becher gefüllt (schlechte Wahl, ich weiß).
      In der hintersten Ecke vom Garten eine Holzlatte am Zaun befestigt, mit einem Teppichmesser vorsichtig die Dichtung von den Blechleisten getrennt, jeweils ein Metallteil an die Latte geschraubt, mich selbst mit Arbeitshose, alter Jacke, Handschuhen, Atemmaske und Schutzbrille möglichst gut verpackt, und....auf gehts.


      Riesensauerei, begrenzter Erfolg.
      Zwischenstand:

      Und der Sand war auch viel zu schnell alle :(
      Neues Strahlgut kaufen war schwierig, denn am 26. hatten viel Läden zu (was 'ne Überraschung!).
      Einen offenen Baumarkt gefunden, und drei Eimer vernünftiges Strahlgut gekauft.
      Wieder verpackt, und weiter gings, bis in die Dunkelheit hinein.
      Ergebnis:

      Vergleich, oben praktisch-unangetastet, unten gestrahlt:


      Die blanken Metallteile hab ich noch 2x mit Hammerite lackiert, zu mehr kam ich im alten Jahr nicht mehr, also ging es erst im Januar weiter.
      Zu erst die Gummidichtungen der oben erwähnten Blechleisten mit Nitro-verdünnung behandelt um den Rost loszuwerden


      Ich hatte schon vor einer Weile das Blech unterhalb des Wischergestänges von Rost befreit und neu lackiert, während die Gummidichtungen ablüfteten hab ich den Beifahrerfußraum zerlegt (Randnotiz: Das ABS-Steuergerät ist fast genauso groß wie das Exemplar für's restliche Auto höö ), und den Lüfter sowie die Ansaugung gereinigt.


      Der Raum zwischen dem Ansauggitter und dem Lüfter selbst hat mehrere "Stufen", auf denen sich reichlich Dreck gesammelt hatte.
      Es lohnt sich definitiv dort mal nachzusehen/durchzuwischen.

      Als nächstes wollte ich den aufbereiteten Wischermotor wieder montieren, damit der Sicherungskasten wieder einziehen kann.
      Leider war mir eine der Metallbuchsen nicht gewachsen facepalm


      Mazda bietet nur den ganzen Motor an, bei IL für 180€ (etwas happig).
      Also war das keine Option.
      Im Werkstattfundus fand sich eine fast-passende Buchse, die habe ich eingepresst, den Überstand markiert, sie wieder rausgefummelt, auf Länge abgesägt, abgeschliffen, und wieder eingepresst, das ganze 2x (war wohl zu vorsichtig).
      Nebenbei noch zwei Stellen am Wischergestänge nachlackiert, und als das trocken war alles zusammengepuzzelt.
      Resultat:


      Der Einbau des Sicherungskastens hat nochmal knapp eine halbe Stunde gedauert, da irgendjemand wohl mal kräftig an der Kabelage gezogen hatte, und nur die Hälfte der Stecker auf Anhieb ans Ziel kam (ich habe da, wie schon beim Blinkerkabel, die Karosseriebauer im Verdacht).
      Also einige Kabel entfernt und neu verlegt, und schließlich passte alles und die Habue ging zum ersten Mal seit langem zu :thumbsup:
      Zum Abschluss noch kurz den Windlauf wieder montiert, und abgesehen von den fehlenden Scheinwerferabdeckungen sah das ganze schon recht vernünftig aus.

      Im März soll "Maria" fahren, und das scheint dieses Jahr tatsächlich eine realistische Deadline zu sein.

      Max
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    • 12. Januar/13. Januar
      Bei der Arbeit im Fußraum hatte ich gemerkt, das meine Türschrauben nicht die richtigen waren.
      8 verrostete Schrauben, und nicht einmal acht gleiche :|
      Also acht passende verzinkte Schrauben rausgesucht, und zusammen mit nötigen Unterlegscheiben lackiert:



      Vorne alt, hinten neu.


      Alle raus.


      Und die gestrahlten und lackierten Kennzeichenleuchten wurden auch wieder zusammengesetzt und mit neuen Birnen ausgestattet.


      22.01.2019
      Mit den Türen wieder richtig am Auto flogen die Scheinwerfer raus, kurz darauf gefolgt vom Haubenverschluss.
      Die Scheinwerfer wurden angeschliffen, entrostet und mit Hammerite Anthrazit neu lackiert, die Gläser wurden aufpoliert, und die Ringe werden ersetzt (zu vergammelt zum retten).
      Selbst den kleinen Aufkleber konnte ich retten.




      Der Haubenverschluss war zwar kaum verrostet, schön sah er aber auch nicht aus.
      Also zerlegt, ein wenig Rost entfernt, mit Bremsenreiniger abgeduscht und erstmal in WD40 eingelegt.
      Nebenher die Metallleiste die vor den Frontscheinwerfern sitzt genommen, und da dem eine Gummilasche fehlte habe ich zwei neue Laschen aus etwas einigermaßen passendem Schaumgummi ausgeschnitten.
      Das Metallteil selbst wird noch überarbeitet (Dreck und Rostansätze).



      Der Haubenverschluss sollte komplett neue Schrauben kriegen, die eine brauchbare gold-verzinkte die er noch hatte habe ich deshalb genommen um eine verrostete Schraube hinten im Motorraum zu ersetzen:


      Das war ein bisschen unzugänglich....
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    • 24. Januar
      Den Haubenverschluss abgewaschen und wieder zusammengepuzzelt, sieht schonmal etwas besser aus:
      Vorher:


      Nachher:

      Nicht wie neu, aber deutlich besser (um die Lackstellen wurde sich noch gekümmert).

      Den vorderen Querträger geputzt und ausgebessert, und alles wieder montiert was da so dranhängt:


      Da der Karosseriebauer beim Hohlraumschutz ein paar Lücken gelassen hat muss ich das nochmal machen lassen, daher muss ein Teil vom Innenraum (wieder) raus, damit hab ich gestern Abend noch angefangen:



      Der kleine Knick beim rechten Lautsprecher ärgert mich unverhältnismäßig stark...

      Max
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    • Max wrote:





      Der kleine Knick beim rechten Lautsprecher ärgert mich unverhältnismäßig stark...
      Der Knick an der Kalotte ist überhaupt kein Problem. Einfach mit dem (fettfreien !!) Finger wieder vorsichtig nach außen drücken, et c'est ça.
      Allerdings sind die Sicken nach 20 Jahren ohnehin Geschichte, und die Spulen hängen schief im Luftspalt.
      => Ab in die Tonne, erst recht, wenn die ohenhin schon mal ausgebaut sind. Die gibt's für wenig Kohle in neu (Impedanz im Auge behalten).

      Win
    • 25. Januar
      Am Anfang des Tages sah der Wagen noch so aus:

      Dann flog die Mittelkonsole raus, mit zwei Überraschungen.
      Überraschung 1:
      GELD!!!


      Überraschung 2:
      Die Erstbesitzerin hatte wohl im Auto geraucht (ich hab den Wagen aus zweiter Hand, aus einem Nichtraucherhaushalt):

      :thumbdown:

      Außerdem fanden sich Risse in beiden Schaltmanschetten, also müssen die neu




      Und ich glaube jemand im Werk hat in meinem Auto gegessen, da sich ein versteinertes Gummiband unter dem Teppich fand, wo noch nie einer der Vorbesitzer dran war:


      Noch kurz die Plastikverkleidung unten links im Fahrerfußraum entfernt, den Teppich abgesaugt und die Asche entfernt, und dann ging mir für den Tag schon wieder die Zeit aus.


      26. Januar
      Die Fensterschienen gelockert, die Fenster ein paar Mal rauf und runter fahren lassen, die Schienen wieder festgeschraubt, alles gefettet und mit Silikonspray behandelt, und die Begrenzer eingestellt.
      Und schon laufen die Fenster wie neu :)
      Etwas Lack-Overspray von den Dreiecksfenstern entfernt, und mich dann den klemmenden Türgriffen zugewendet, die scheinbar nicht mehr genug Federdruck hatten.
      Also zerlegt und siehe da, auf der linken Seite war die Buchse auf der ein Gelenk aufliegt verschlissen/verformt, weshalb nix mehr rutschen wollte.



      Auf der anderen Seite war der heil, aber bei der Demontage kam ein ganzer Gewindebolzen mit raus.
      Okay, kein Problem, Türgriffe gibts bestimmt noch als Ersatzteil.
      Gibt es, aber kosten 92€ pro Stück =O
      Also erstmal reparieren versuchen, zuerst den linken.
      Das Gelenkblech von Rost und alter Beschichtung befreit, und als neue Unterlage eine Unterlegscheibe passend aufgebohrt.



      Hat gefühlt ewig gedauert bis das Blech genau eben war, und alle Durchmesser zusammenpassten....

      Feder nachspannen, alles wieder zusammensetzen (mit neuer Schraube), sieht doch ganz okay aus.



      Nur habe ich die Feder zu weit gespannt facepalm


      Erstmal beiseitegelegt, und auf der anderen Seite eine neue Gewindestange an- und eingepasst:


      Türfeder in langer Fummelarbeit wieder ein wenig entspannt (gar nicht so leicht bei der ungleichen Form), und...tada, passt.


      Max
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    • 28. Januar

      Die Hardtop-Halteplatten aufpoliert und, da ich die Frankenstein-Bolzen rausschmeiße, mit vier identischen Schrauben ausgerüstet die den Mazda-Exemplaren sehr nahe kommen:

      Das normalerweise auf der Chassis-Seite wartende Gewinde war bei der Demontage abgerissen (Rost), also eine passende Mutter genommen, mint einem Finger (mehr kam an der Stelle nicht an) an die richtige Stelle gehalten und von oben GANZ VORSICHTIG die Schraube reingedreht.
      Schaut wenn ihr wollt mal in eurem NA nach, von unten an die Löcher zu kommen ist wirklich etwas...herausfordernd.

      Beim Einbau ist mir aufgefallen das die Platten eine Entwässerungsöffnung haben, also nochmal demontiert und die wieder durchlässig gemacht.


      Als nächstes wollte ich die Gelegenheit des leeren Innenraums nutzen, und die Wegfahrsperre rausschmeißen die die Erstbesitzerin einbauen ließ.
      Im Fußraum die Lenksäulenverkleidung demontiert und hallo Schlangengrube.
      Ein Kabelbündel fiel mir entgegen und zog an diversen Steckern, also herausgeschnitten und dann erst dokumentiert:


      Die Kabel hatte die Werkstatt der Erstbesitzerin an drei Stellen in die Elektrik vom MX5 eingefügt, jedes Mal mit solchen (steinharten) Löt-Schrumpfverbindungen:


      Die waren recht schnell getrennt, doch das Steuergerät musste immer noch raus.
      Die Lösung fand sich in der Erfindung einer neuen Sportart:

      Miatayoga!!!



      Nein das war nicht bequem, und hat auch nur gepasst weil ich meine Füße zwischen den Dachstreben hindurchstecken konnte und Oberkörper UND Beine sich zeitgleich zwischen Schweller und Lenkrad klemmen lassen.
      Das Steuergerät fand sich in der Ecke des Fußraums nahe der Haubenentriegelung, und war mit dem dortigen Sicherungskasten verschraubt:

      Randbemerkung, ist es normal das die Ecke vom Armaturenbrett in der Luft hängt, und die Schraube unten im Bild nichts festhält?

      Zuletzt noch den Transponder der Wegfahrsperre rausgewofen (ich hebe übrigens alles auf, vielleicht will das ja irgendwann mal jemand kaufen), und auch das Kennwood-Radio durfte erstmal gehen.


      Am 29. Januar erst einmal eine schmerzhaft-teure Teilebestellung bei IL-Motorsport abgesetzt, damit dringend nötige Teile ankommen, unter anderem der Verdeckstopper den ich bei der Demontage mit einem Körner...getötet hatte:

      Danach auf dem Weg von der Uni nach Hause im Elektronikhandel gestoppt, und daheim daran gemacht die Kabel wieder zusammenzuflicken.
      Der erste Versuch mit Löt-Schrumpfverbindern schlug fehl, durch akuten Kabelmangel wurde das Kabel so nahe am Stecker so heiß, dass der Stecker anschmolz.
      Also den Stecker repariert, das Kabel ersetzt, und die Kabelage mit Lüsterklemmen repariert.
      Batterie ran, reingesetzt, und....



      MARIA LEBT!!!!
      Mai 2017 war der Motor zuletzt gelaufen, seitdem wurde wenn nur geschoben.
      Hab nicht erwartet das Sie direkt anspringt, und keine Warnleuchten anbleiben.

      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
      Im internationalen Forum: forum.miata.net/vb/showthread.php?t=636786

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    • Soo, weiter ging's (ich hänge mit den Posts hier etwas hinterher).
      Am 2.2., leider mit relativ wenig Zeit zum Schrauben, flog der Tombstone raus.
      Ich wollte supervorsichtig sein, da mir gesagt worden war dass das alte Plastik gerne bricht und ich das neuwertige Armaturenbrett nicht beschädigen wollte.
      Also einen dünnen Plastikspachtel in den Spalt zwischen Tombstone und Ausströmer-Ring gesteckt und auf die Clips gedrückt die die Ausströmer festhalten, während mein Vater erst mit einem Kabel (ohne Erfolg) und dann einem Schnürsenkel (mit Erfolg) die Ausströmer rausgezogen hat.
      Clips heil geblieben, Tombstone heil entfernt, Ausströmer heil geblieben.
      Der Ausbau war dringend nötig, schon um mal in den Öffnungen zu putzen


      Da ist er!


      Sieht aus als hätte jemand auf meinem Tombstone unterschrieben.
      Auf der Innenseite ?(

      Nebenbei hatte Marias Kombiinstrument sich entschieden, dass es sich nicht dafür interessiert ob die Zündung angeht.
      Also die Kabelage unterm Lenkrad wieder ausgepackt, mit dem angeschmolzenen Stecker im Verdacht.
      Der funktionierte, aber ein paar Zentimeter weiter war einer Lüsterklemme das Kabel vom Zündkreislauf weggerutscht und ließ sich auch nicht mehr sicher befestigen.

      Am 3. war ich in Bremen auf der Classic Motorshow, unter anderem um mit diversen Hohlraumschutz-Anbietern zu reden.
      TimeMax hatte rund 1500€ veranschlagt für die Konservierung, leicht außerhalb meines Budgets (fürs Verhältnis, der ganze MX5 hatte nur 1900 gekostet).
      Von einem Anbieter in Hamburg an einen Subunternehmer/freien Mitarbeiter weiterempfohlen worden, der eigentlich die Aufträge macht die bei der Firma nicht in die Halle/auf die Bühne passen (Sprinter, besonders lange Autos, schwere Fahrzeuge), und auch für THW und DLRG schonmal Autos rettet.
      Am nächsten Tag telefoniert, und zufällig ist der Herr gerade in der Gegend und könnte Maria direkt auf einem Hänger mitnehmen (ja der Motor läuft und sie rollt, aber verkehrssicher ist sie nicht).
      Wetter passte (Maria hat kein Dach), und damit lief die Uhr.
      Um 17:00 sollte Maria abgeholt werden.

      Am zweiten Februar hatte ich noch neue, größere Lüsterklemmen gekauft, die wurden jetzt ihrer Plastikhülle beraubt, und die mit Lötzin zugespitzten Kabelenden erneut verbunden.
      Schrumpfschlauch über die Kabel, eine gute Portion Isolierband über das fertige Kabel, sollte halten.


      Vorne und hinten mussten für die geplante Konservierung die Plastik-Prallkörper ab, also flogen erst die "Babyzähne" (Verzurrösen) und dann auch die Prallkörper raus.
      Eine Schraube hielt noch ein abgerissenes Stück Plastik-Unterfahrschutz, die riss natürlich sofort ab facepalm
      Dabei traten erneut Roststellen zum Vorschein, deren Entfernung wurde genauso auf die Liste der Konservierungsarbeiten gesetzt wie die Entfernung von drei Dellen unterm Auto von fehlplatzierten Aufbock-Versuchen.


      Mit etwas Hilfe von meinem Vater und mit zwei Wagenhebern bekam Maria erst vorne und dann hinten wieder Bodenkontakt, der Werkstatt/Parkdienstschlüssel wich einem der neuen "vollwertigen" Exemplare, und um 16:58 war der Wagen in der Lage aus der Garage zu rollen.
      Und was soll ich sagen, der Trailer kam auf die Minute pünktlich an :D


      Die Bilder landeten direkt bei ein paar Freunden, ohne Erklärung aber mit dieser Musik:


      Erste Diagnose:
      Max hat aufgegeben/ist zur Vernunft gekommen, der MX5 ist verkauft.

      Währenddessen habe ich die verbleibende DIN-Platte aus dem Tombstone entfernt, und die Schalter für Heckscheibenheizung und E-Spiegel vorsichtig demontiert bevor ich einem Plastikgrad am Loch von der Wegfahrsperre erst mit einem Teppichmesser und dann mit der Miniflex zu Leibe gerückt bin.




      Das Loch wird durch einen USB-Port (für Strom) ersetzt, einer von 4-5 die im Innenraum einziehen:

      -Im unteren DIN-Panel, ersetzt den Sensor der Wegfahrsperre.
      -Im Ablagefach des (ehemaligen) Aschenbechers, Kabel unter der Mittelkonsole versteckt.
      -Im Blind-Stopfen im Beifahrerfußraum, ggf. eine doppel-Buchse (muss ich noch abmessen/entscheiden).
      -Außen hinterm Fahrersitz, hauptsächlich als Stromversorgung für eine GoPro-Halterung am Überrollbügel.
      Die Platzierung ist so gewählt das ich für meine Anforderungen ohne Verteiler genug Strom bekomme (Navi, Handy, GoPro, -Akkus, in erster Linie) ohne unbedingt/ständig den Zigarettenanzünder im Fahrerfußraum nutzen zu müssen.
      Zeitgleich wird das makellose Armaturenbrett in Ruhe gelassen, und man sieht keine Kabel kreuz und quer durch den Innenraum laufen.
      Für alle die wegen "dem armen alten Auto" ausrasten:
      Mein MX5 ist EZ 1994, USB gibt es seit 96.
      Damit ist's zeitgenössisch und H-tauglich :thumbsup:

      Zuletzt wurde am Montag noch die leere Garage (eigenartiger Anblick....) genutzt um die zwei Leisten die an den Prallkörpern liegen von Oberflächenrost zu befreien und zu lackieren:


      Als alles fertig war habe ich dann auch meinen Freunden erklärt was es mit den Bildern auf sich hat, und dass der MX5 nicht weg ist/durch einen Z3 1.8 (den haben mir meine Eltern "damals" als Alternative vorgeschlagen) ersetzt wurde.
      Und keine Sorge, so schnell gebe ich nicht auf (oder komme zur Vernunft :D )

      Max
      Mein 1994er MX5 1.8 "Maria": Darf ich vorstellen: Maria
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    • Egal , ob man seinen Hobel wie Max so toll in Eigenregie wieder herrichtet, oder ob man in einen weniger gut restaurierten Mixxer einsteigt und losfährt. Es immer wieder schön und macht richtig Spass mit diesem Spassmobil durch die Gegend zu rauschen , cruisen oder was auch immer. :) ich möchte eigentlich gar nimmer aussteigen und immer nur fahren , fahren.....wenn nicht nur diese verf......Tanknadel wäre. :D