Angepinnt Eure Fahrwerksdaten NC

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    • www.mx-5.mx
    • Guten Abend liebe Mixxer Gemeinde!

      Bin heute am Abend bisschen Kurven und Kehren gefahren :D
      Habe seit Kurzem das Bilstein B14 drin und die Taxidriver Werte einstellen lassen so gut es ging.
      Was mir damals optisch auffiel und dann auch am Vermessungprotokoll gezeigt wurde, hatte ich vorher mehr Sturz.
      Heute beim Düsen durch die Bergchen hab ich dann doch dran gedacht die Werte wieder zu verändern. Ich möchte eigentlich so stabil wie möglich unterwegs sein. Kurven schnell und präzise fahren ohne dabei ein mulmiges Gefühl zu haben. Fahre auch lieber ohne DSC. So nach dem Motto der Mensch muss auch ohne die ganzen Helferlein fahren können ^^
      Vom Sturz her habe ich ja auf der Vorseite von -3 auf der HA gelesen :D
      Ricky P schreibt von -2.
      Was ist denn eurer Meinung nach für mein gewünschtes Fahrverhalten angebracht? (außer langsamer fahren oder auf die Rennstrecke ;-P).
      Wo ist die Grenze des Vertretbaren damit sich die Reifen nicht zu sehr ungleichmäßig abfahren?
      Neue Reifen/Felgen gibts momentan nicht. Reifen wären natülich eine feine Sache, aber ich hab dieses Jahr schon genug Geld reingesteckt bzw stecke noch rein.
      Und neue Reifen kommen mir erst wenn die Alten im Eimer sind.

      Über konstruktive Vorschläge wäre ich sehr dankbar!
      Bin ja noch grün hinter den Ohren was den Mixxer und Fahrwerkseinstellungen angeht :saint:

      Na dann, gute Nacht ;)

      Mfg Georg
    • Hallo Georg,

      hattest Du mehr Sturz *nachdem* das B14 eingebaut wurde und bevor das Fahrwerk neu eingestellt wurde als nach der Einstellung? Das wäre normal, denn der Sturz steigt mit dem Einfedern eines Rades. Hattest Du vor dem B14 (Bilstein Sportfahrwerk oder Standard? moderate Sturzwerte, steigen diese durch den Einbau des tiefer eingestellten B14 erstmal automatisch.
      Wodurch erzeugt die aktuelle Einstellung bei Dir denn ein "mulmiges" Gefühl, eine leicht mitlenkende Hinterachse? Schnelle lange Kurven oder langsame enge? Fähst Du neben dem NC noch andere Autos, die sich anders "anfühlen"?
      Einen Sturz von -3° halte ich auch an der HA bei einem NC für den Straßenbetrieb für nicht sinnvoll. Fraglich, ob die Exzenter das überhaupt hergeben und wie tief der Wagen dafür liegen muss. Das ist dann eher reine Optik im "slammed"Look, um fette Räder irgendwie unter die Kotflügel zu bekommen, fahrdynamisch nicht angebracht. Die Reifen dürften innen deutlich abradieren und "mehr hilft mehr" nicht passen.
      Mit dem B14 bin ich hinten auf -1.5° gegangen, vorne auf -1.3° und soweit getestet finde ich das Fahrverhalten recht ausgewogen und neutral. Das Heck ist in schnellen längeren Kurven ruhiger als vorher mit dem Bilstein B6 Sportfahrwerk (HA -1.3°, VA-1.1°, Taxiwerte). Bei schnellen Richtungswechseln "schwänzelt" das Heck noch leicht, aber weniger als vorher.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • Jepp.
      -3° halte ich auf der VA für den Alltag vollkommen übertrieben...-2° auf der VA ist schon ziemlich grenzwertig. Vor dem Hintergrund, dass der Sturz auf der HA dann entsprechend steiler ausfallen muss, kann man von annähernd gleichmäßiger Reifenabnutzung schon lange nicht mehr sprechen. Ich fahre ca. -1°46 VA und -2°04 HA. Diese Einstellung ist auch schon recht heckbetont ausgelegt. Die Reifenabnutzung ist nicht auffallend ungleich. Die Taxidriver Einstellung ist eher neutral und sollte somit fahrdynamisch ausgewogen sein. Wenn du schnell UND stabil unterwegs sein möchtest, ist diese Einstellung eigentlich optimal. Wenn du auf kleine "Arschwedler" stehst und am Steuer lieber etwas mehr arbeiten möchtest, kannst du auch auf eine heckbetontere Einstellung gehen. Das macht dich aber nicht schneller, ganz im Gegenteil, sondern bringt einfach mehr "Action". Aber abgesehen von der Fahrwerkeinstellung hat der Reifendruck einen direkten Einfluss auf die Stabilität von VA und HA. Über den Druck kannst du genau bestimmen, ob du ein loses oder stabiles Heck hast...oder ob du am Ende eher untersteuernd unterwegs bist. Nur das Zusammenspiel von Fahrwerkeinstellung und optimalen Reifendruck, der übrigens zwischen den Achsen ruhig variieren darf, bringt dir den gewünschten Effekt. Das nur als Tip...bevor du ständig an der Fahrwerkeinstellung schraubst, was am Ende des Tages nur unnötig Kosten verursacht. Um den optimalen Reifendruck zu ermitteln, empfehle ich dir den Reifenhersteller zu kontaktieren...die rechnen dir das individuell für dein Fahrzeug aus. Ergänzend dazu dann einfach mal ein wenig ausprobieren, durch Ab- und Zugabe von Luftdruck. Ich fahre zB. gerne ca. 0,05-0,1 bar weniger auf der Hinterachse.

    • Sendo-OWL schrieb:

      lufri schrieb:

      Original Felgen und Fahrwerk.
      Hallo Fritz,
      hm, da wurde nur die Spur vorne eingestellt. Sturz vorne & hinten und die Spur hinten sind unverändert unsymmetrisch. Gab es Gründe, warum das so gelassen wurde?

      Viele Grüße
      Ja, ich war nur dort, weil ich ein anderes Lenkrad eingebaut habe und das dann schief stand. Daher wurde nur die spur eingestellt. Das andere wollt ich auch lassen, weil es schon 10 Jahre OK war.
      LG
      Fritz

      NC RC 1.8 Bj. 2007
      --> mein MX5 (Ausfahrten, Fotos, Beschreibung, . . . )
    • Abend!

      Danke Sendo und Ricky für eure Antworten! :thumbup:
      Also das mulmige Gefühl kam heut wieder bzw. das Heck ungewollt. War so ein kleines AHA Erlebnis weil ich gefühlt nicht damit gerechnet habe. Aber gut. Hab mir heut öfters Gedanken drüber gemacht und mit meinem Chauffeur der auch selbst Roadster/Cabriofahrer ist (SLK/Triumph) darüber gesprochen weil ich mir erhoffte schlauer zu werden crazy
      Was auch ein gutes Argument seinerseits war, dass die Straße nunmal keine Rennstrecke ist wo die Fahrbahn frei von Kiesel, Erde, Sand etc. ist und wenn ich da halt ich sag mal an meinem persönlichen Limit fahre, da natürlich schon mal eine kleine Überraschung kommen kann. Vielleicht will ich auch einfach zu viel und am liebsten jede Straße bzw Kurve auf Bestzeit fahren haha.. Straße ist halt keine Rennstrecke und ich kein Rennfahrer (schade eigntlich ^^).
      Aber dennoch hab ich meinen Frieden damit noch nicht gefunden.

      Wenn ich mehr Sturz einstelle. So -2 HA -1.4 VA, wäre dann das Fahrzeug in Kurven stabiler als mit weniger oder? Versteh ich das richtig so oder red ich da Blödsinn. Das Kurvenäußere Rad stemmt sich da doch mehr dagegen oder?

      Thema Reifendruck ist auch ein guter Tip!
      Hab vorne wie hinten ca 2 Bar drin.

      Was ich mir auch noch gedacht habe was aber eigentlich nicht hier her gehört: Stärke Bremsen rofl :D
      Wären bei rasanter Fahrweise sicher auch eine gute Investion hehe.
      Aber ja.. was man nicht alles machen könnte. Merke immer mehr was für eine Never Ending Story sein ist. (wenns aber Spaß macht... :whistling: )

      Und kleine Arschwedler mag ich auch. Aber nur wenn ich diese bewusst mache. Aber heute und gestern sind mir kleine Arschwedler passiert die ich nicht bewusst wollte. Und das ist dann ein mulmiges Gefühl weil ich das Auto eigentlich unter voller Kontrolle haben möchte und keinen Sch... damit bauen möcht wie ein hirnloser 18 jähriger Fahranfänger der ein zu starkes Auto unterm Arsch hat (Dies soll keine Diskriminierung von 18 Jährigen weder noch generell von Fahranfängern bzw. BMW Fahrern sein :D :P )

      Naja.. Probieren geht über Studieren. Einmal muss das Fahrwerk eh noch eingestellt werden wenn es jetzt um mindestens 11 mm weiter runter kommt. Gesetz will es so haha.

      Danke nochmal für eure Antworten!!!

      Beste Grüße aus Niederösterreich, Georg :)
    • NC Georg85 schrieb:

      Was ich mir auch noch gedacht habe was aber eigentlich nicht hier her gehört: Stärke Bremsen
      Wären bei rasanter Fahrweise sicher auch eine gute Investion hehe.
      Najaaa. Größere Bremsen bremsen normalerweise nicht in kürzerem Weg. Dafür sind die Reifen zuständig—das einzige Interface zur Straße. Daß in einem modernen Auto die Bremsen nicht mit den Reifen mithalten können ist sogut wie nie der Fall, und erst recht nicht im leichten MX-5. Mit anderen Worten: Wenn Du das ABS zum anspringen bringen kannst, sind die Bremsen leistungsfähiger als die Reifen, und letztere Dein Weg zum kürzeren Bremsweg.

      Um genau zu sein, kann rein theoretisch ein BBK Deinen Bremsweg sogar negativ beeinflussen, da beim MX-5 (zumindest dem NC) die HA- und Handbremse zusammen ausgeführt sind, sodaß sogut wie alle Kits nur die VA-Bremse ersetzen. Da der kürzeste Bremsweg allerdings dann auftritt, wenn sowohl VA als auch HA am Grip-Limit der Reifen sind*, heißt daß, daß mehr Bremsdruck auf der VA Dir Bremskraft auf der HA raubt** => längerer Bremsweg.

      Der Bremskraftverteiler fängt das glücklicherweise allerdings ab… aber indem er die Bremskraft auf der dann stärkeren VA-Bremse limitiert. Womit Du dann genau 0 gewonnen hast.


      Wo die größeren Bremsen dann besser sind, ist im Umgang mit / der Abfuhr von Hitze; Hitze, wie sie allerdings erst beim konstant harten Einsatz z.B. auf der Rennstrecke oder beim Pässe-Fahren auftritt. Dann fangen die vergleichsweise kleinen OEM-Bremsen nämlich irgendwann an heißzulaufen und Du bekommst Fading. Wer das allerdings auf öffentlichen (nicht-Paß-)Straßen hinbekommt, hat seinen Führerschein wahrscheinlich nicht mehr lange.

      Ein anderer positiver Punkt ist dagegen, daß Du bein den BBKs oft mehr Auswahl an Bremsbelägen hast. Und die Optik, natürlich… ;)

      * Grip hat die HA während des Bremsens aufgrund der deutlich niedrigeren Last (aufgrund des Lastwechsels nach vorne) deutlich weniger, daher reicht die kleinere Bremse dort um die Belastung auch über längere Zeit ohne Probleme aufzunehmen
      ** die VA ist schließlich dann am Grip-Limit der Reifen zu einem Zeitpunkt, wo Du zwar weniger Pedaldruck ausübst, die HA aber noch Grip übrig hätte
      Vulcanusroter 2014er 2l NC PRHT Sportsline, noch komplett stock:whistling: Jetzt auf Öhlins unterwegs. More to come… at some point.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Runoratsu () aus folgendem Grund: Lesbarkeit verbessert x2

    • Runoratsu schrieb:

      NC Georg85 schrieb:

      Was ich mir auch noch gedacht habe was aber eigentlich nicht hier her gehört: Stärke Bremsen
      Wären bei rasanter Fahrweise sicher auch eine gute Investion hehe.
      Najaaa. Größere Bremsen bremsen normalerweise nicht in kürzerem Weg. Dafür sind die Reifen zuständig—das einzige Interface zur Straße. Daß in einem modernen Auto die Bremsen nicht mit den Reifen mithalten können ist sogut wie nie der Fall, und erst recht nicht im leichten MX-5. Mit anderen Worten: Wenn Du das ABS zum anspringen bringen kannst, sind die Bremsen leistungsfähiger als die Reifen, und letztere Dein Weg zum kürzeren Bremsweg.
      Um genau zu sein, kann rein theoretisch ein BBK Deinen Bremsweg sogar negativ beeinflussen, da beim MX-5 (zumindest dem NC) die HA- und Handbremse zusammen ausgeführt sind, sodaß sogut wie alle Kits nur die VA-Bremse ersetzen. Da der kürzeste Bremsweg allerdings dann auftritt, wenn sowohl VA als auch HA am Grip-Limit der Reifen sind*, heißt daß, daß mehr Bremsdruck auf der VA Dir Bremskraft auf der HA raubt** => längerer Bremsweg.

      Der Bremskraftverteiler fängt das glücklicherweise allerdings ab… aber indem er die Bremskraft auf der dann stärkeren VA-Bremse limitiert. Womit Du dann genau 0 gewonnen hast.


      Wo die größeren Bremsen dann besser sind, ist im Umgang mit / der Abfuhr von Hitze; Hitze, wie sie allerdings erst beim konstant harten Einsatz z.B. auf der Rennstrecke oder beim Pässe-Fahren auftritt. Dann fangen die vergleichsweise kleinen OEM-Bremsen nämlich irgendwann an heißzulaufen und Du bekommst Fading. Wer das allerdings auf öffentlichen (nicht-Paß-)Straßen hinbekommt, hat seinen Führerschein wahrscheinlich nicht mehr lange.

      Ein anderer positiver Punkt ist dagegen, daß Du bein den BBKs oft mehr Auswahl an Bremsbelägen hast. Und die Optik, natürlich… ;)

      * Grip hat die HA während des Bremsens aufgrund der deutlich niedrigeren Last (aufgrund des Lastwechsels nach vorne) deutlich weniger, daher reicht die kleinere Bremse dort um die Belastung auch über längere Zeit ohne Probleme aufzunehmen
      ** die VA ist schließlich dann am Grip-Limit der Reifen zu einem Zeitpunkt, wo Du zwar weniger Pedaldruck ausübst, die HA aber noch Grip übrig hätte
      Hallo und danke für die Antwort!

      Ich lerne hier jedes mal etwas dazu :thumbup:
      Der Einsatz stärkerer Bremsen auf normalen Straßen ist für mich auch unnötig! Da habe ich eine normale Fahrweise. Nur wenn ich Spaß haben will und mich auch schöne kurvenreiche Ausfahrten begebe würde es Sinn machen. Wobei "Sinn" relativ ist da ich nicht den ganzen Tag herumfahre sondern für 2-4 Stunden meistens. Aber dann wird teilweise auch ordentlich abgebremst vor engen Kurven die ich dann mit dem 2. Gang einfahre.
      Danke für die Erklärung des Bremsverhaltens mit VA und HA!
      Hm... nächstes Jahr vllt neue Reifen und Felgen :D :whistling:

      Danke und freundlichen Gruß!
      Georg
    • NC Georg85 schrieb:


      Wenn ich mehr Sturz einstelle. So -2 HA -1.4 VA, wäre dann das Fahrzeug in Kurven stabiler als mit weniger oder? Versteh ich das richtig so oder red ich da Blödsinn. Das Kurvenäußere Rad stemmt sich da doch mehr dagegen oder?
      Hallo Gerog,

      da Du schreibst, dass Du aktuell die Taxi-Werte fährst, hast Du jetzt etwas eingestellt wie dieses?

      Sturz HA L/R -1°3'
      Spur HA L/R 0°08' Vorsp.
      Sturz VA L/R -1°0'
      Spur VA L/R 0°05' Vorsp.
      Nachlauf VA L/R 7°00'

      Als erstes würde ich an Deiner Stelle das Verhältnis vom Grip an der Vorderachse und Hinterachse auf Deine Vorlieben bringen und mit Dem Luftdruck wie von Ricky beschrieben starten. Der eine mag lieber die Vorderachse etwas untersteuernd, um ein sicheres Gefühl zu haben, er andere mag Untersteuern weniger. Nie zu viele Parameter gleichzeitig ändern, da sonst die einzelnen Auswirkungen nicht mehr erkennbar sind.
      Hast Du eine gute Balance gefunden kannst Du bei Bedarf auch den Sturz hinsichtlich Kurvenfahrten optimieren=erhöhen, aber ich würd's nicht übertreiben. Am Ende des Tages kann ein gutes Setup nur den Grip innerhalb des vom Reifen gegebenen Potentials optimieren.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • Sendo-OWL schrieb:

      Hallo Gerog,
      da Du schreibst, dass Du aktuell die Taxi-Werte fährst, hast Du jetzt etwas eingestellt wie dieses?

      Sturz HA L/R -1°3'
      Spur HA L/R 0°08' Vorsp.
      Sturz VA L/R -1°0'
      Spur VA L/R 0°05' Vorsp.
      Nachlauf VA L/R 7°00'
      Halli hallo!!

      Hab mal das Einstellprotokoll abgelichtet.
      Herr Mechaniker meinte er hats so gut wie es ging nach meinen Vorgaben eingestellt.
      Aber laut dieser Tabelle hatte ich ja vorher weniger Sturz ??? Aber ich meinte optisch zu merken dass das Rad weniger Sturz hatte und auch im Gespräch hat er mir bestätigt dass vorher mehr Sturz war. Absicht so?...
      Die Taxidirver Werte habe ich entweder von hier oder einem anderen Forum wie ich mal etwas im Internet gestöbert habe.

    • Ja, das Delta links/techts im Sturz hinten ist etwas merkwürdig. Da deutlich korrigiert wurde, sind die Exzenter ja durchaus gängig. Lässt sich der Wert rechts wirklich nicht weiter auf den Wunschwert korrigieren, würde ich die linke Seite entspr. gleich anpassen lassen. Extreme Auswirkungen auf das Fahrverhalten dürfte die aktuelle Abweichung aber nicht haben, die Werkseinstelllungen der Mixxer haben da teils gröbere Abweichungen crazy
      Ganzjährig geöffnet
    • Würde die Werte auch möglichst auf beiden Seiten angleichen lassen, wenn es möglich ist. :thumbup:

      Die Werkseinstellungen sind/waren eine Katastrophe. Keine Ahnung wer oder was die da am Band einstellt. Fuhr sich auch wie ein Sack Nüsse...im Vergleich zur richtigen Einstellung. :S :thumbdown:
      Noch schlimmer waren die Werte als ich selbst die verspannten Fahrwerksbuchsen gelöst hatte (vorne etwa so / \), weil mein FMH damals die TL-Federn so eingebaut hatte.
      Da war alles aus dem Ruder. Und es muss unbedingt ein Experte mit viel Zeit ans MX-Fahrwerk, sonst kann das, bei den vielen und richtig guten Einstellmöglichkeiten, auch mal in die Hose gehen.
      Oder man bringt Wunschwerte mit, die dann 1:1 eingestellt werden können, wenn es noch möglich ist (extreme Tieferlegung, Exzenterschrauben am Anschlag oder festgerostet).
      Am besten so nen alten Hasen, der das mindestens schon zwanzig Jahre macht oder schon zig MXe (mit schwierigen Fahrern) eingestellt hat. ;)
      Gruß Carsten

      Was auf die Ohren von BBK :D : youtube.com/watch?v=QTC2JKJZfow'

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Phoenix71 ()

    • Phoenix71 schrieb:

      Am besten so nen alten Hasen, der das mindestens schon zwanzig Jahre macht oder schon zig MXe (mit schwierigen Fahrern) eingestellt hat. ;)
      Ich bin nach dem Fahrwerkseinbau auf gut Glück zur lokalen Reifen- und Servicekette mit der gelben Farbe. Dort hatte man vorab schon kein Problem damit Wunschwerte einzustellen. Der alte Hase fragte zwar erst etwas skeptisch an meinen Werten herum ("so viel Sturz?"), nörgelte etwas über die ungeschickt gelegenen Nachlaufschrauben vorne ("...watt 'ne Konstruktion..."), stellte seinen ersten Mixxer aber total tacko ein. Nach komischen Erfahrungen in anderen "Werkstätten" sehr entspannt und nett mit dem Wunschergebnis. Hat man die richtige Werkstatt mit den richtigen Mitarbeiten gefunden, ist das Gold wert.

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sendo-OWL ()

    • Hallo,
      ich hab ja meinen Sendo nach dem Einbau des Bielsteins vermessen lassen. Allles soweit in Ordung mit Sturz und Spur, aber
      an der Vorderachse stimmt wohl was nicht.

      Sturz Vorne: -01°21 / -01°20
      Spur Vorne : +00°05 beidseitig ;)
      Nachlauf Vorne:+7/°05 beidseitig;-)

      aber!: Spreizung: Links +08°58/ Rechts+05°15
      aber!: Komb. Winkel: Links +7°37/ Rechts +3°55
      Eingangs und Ausgangsmessungen sind gleich.

      Wie kommen diese Unterschiede zustande? Der Wagen lenkt und fährt und bremst gerade.
      Die Hinterachse ist auch gut eingestellt:-01°40 bzw.+00°08 und Gesamtspur: +00°16

      Wer kann mir eine Erklärung dafür geben.

      PS. Der User WODIK hat hier im Thema zumindest bei der Spreizung ebenfalls solch einen großen Unterschied. Seine angehangene Messung hat
      das gleiche Ausdrucksformblatt wie meines.!???


      Gruß Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Mercedesmoritz ()

    • Guten Abend,

      Mercedesmoritz schrieb:

      Hallo,
      ich hab ja meinen Sendo nach dem Einbau des Bielsteins vermessen lassen.
      Biieeeelstein?
      Sorry, could not resist. :D


      Mercedesmoritz schrieb:

      Sturz Vorne: -01°21 / -01°20
      Spur Vorne : +00°05 beidseitig
      Nachlauf Vorne:+7/°05 beidseitig;-)

      aber!: Spreizung: Links +08°58/ Rechts+05°15
      aber!: Komb. Winkel: Links +7°37/ Rechts +3°55
      Eingangs und Ausgangsmessungen sind gleich.

      Wie kommen diese Unterschiede zustande?
      Was hat denn der Einstellfuzzi dazu gesagt? Der müsste doch am Ehesten was fundiertes sagen können.

      Vielleicht hast Du ja schon mal selber gegoogelt, wie sich Sturz, Spreizung und Kombiwinkel zueinander verhalten.
      Wenn man das mit anderen NCs vergleicht, kommen doch eigentlich nur zwei Gründe in Frage:
      - Deine Achsschenkel sind aber sowas von krumm und windschief (unwahrscheinlich)
      - Bei der Messung ist was schiefgelaufen (wahrscheinlicher)

      Die Frage ist nur ob ein "Profi" Dir jetzt dazu eine endgültige Aussage machen kann.
      Ohne das Auto gesehen zu haben und ohne weitere Infos bleibt das ein Blick in die Kristallkugel.

      Wenn Du Dich selber beruhigen willst, die ganzen primären Werte sehen doch sauber aus.
      Sturz und sogar Nachlauf sind reichlich symmetrisch. Wenn Du jetzt einen Blick auf die Vorderachse wirfst, und dabei feststellen solltest, dass
      die Exzenter für Sturz und Nachlauf halbwegs symmetrisch stehen, dann kann Deine Vorderachse gar nicht so krumm sein.
      Kleine Abweichungen sind kein Grund zur Sorge, vielleicht willst Du Dir da mal ein Bild machen.

      Anschließend könnte man sich die Frage stellen, wieso für Spreizung und Kombiwinkel so komische Werte rauskommen.
      Diese Werte werden durch Lenkbewegungen ermittelt und es wäre immerhin denkbar, dass bei der Bewegung verfälschende Faktoren reinspielen:
      - Radlagerspiel
      - Spiel in den Traggelenken
      - Achsgummis "arbeiten". Gummis eventuell "weich" / verschlissen?
      - Unterschiedliche Radlasten (Radlastwaage benutzt beim Einstellen des Gewindefahrwerks?)
      - Vorderräder waren auf Drehtellern geparkt? - Richtig zentriert?

      Und dann zum Schluss die Frage, ob der Prüfstand selber zu Fehlmessungen neigt.

      Was soll man Dir raten? Alternativ-Messung machen lassen, ohne Einstell-Auftrag?
      Um ehrlich zu sein, die relevanten Werte sehen sehr gut aus, wenn Sturz und Nachlauf so gewünscht waren. Mit der Genauigkeit kann man zufrieden sein.

      Falls das Auto geradeaus fährt, also ich wäre blauäugig genug, dass ich mir einbilden würde, alles bestens. Sagst ja selber, lenkt, fährt, bremst gut.
      Ansonsten, wenn es Dich nicht ruhig schlafen lässt, dann eben weiterforschen. Siehe verfälschende Faktoren ...

      Grüße
      Hannes
    • Hallo Hannes,
      besten Dank für Deine Antwort. Ich war natürlich erst einmal geschockt...wo mir das erst jetzt (Monate später) beim Einsortieren der Akten aufgefallen ist. Natürlich hab ich dann auch sehr viel gelesen um wieder ruhig schlafen zu können. Da der MX ja noch bis 1.4.18 in der Garage schläft, konnte ich ja schlecht zum Vermesser fahren.
      Ich gehe eigentlich auch zu 99% von einem Messfehler aus. Da aber am originalen Fahrwerk so ziemlich alles sehr stark verrostet war, könnte es natürlich auch sein, dass der verbauende Betrieb mit grober Gewalt etwas krumm "gearbeitet" hat?

      Das Thema Radlastwaage ist für mich ein großes Thema. Da ich nämlich recht große Höhenunterschiede hab( bei gleich eingestelltem Gewindefahrwerk) könnte es ja sein, dass ich damit was reiße????

      Grüße
      Martin

      PS. User Wodik hat nicht diese Unterschiede! Konnte man nur nicht richtig lesen.