Kühlflüssigkeitsstand - Wie hoch?

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    • Kühlflüssigkeitsstand - Wie hoch?

      Hallo zusammen,

      gestern beim Ölstand prüfen habe ich auch mal einen Blick auf den Kühlflüssigkeitsbehälter geworfen (Motor kalt). Dabei ist mir aufgefallen, das gerade so eine 1cm hohe Pfütze im Behälter vorhanden ist - also auch noch unter minimum der Stand :-O Normal sollte dieser doch bei der F Markierung liegen, oder?

      Letztes Jahr wurde im Rahmen einer Inspektion beim Freundlichen die Kühlflüssigkeit gewechselt. Kann es sein, dass die vergessen haben den Kreislauf zu entlüften o.ä.?

      Wie hoch ist bei euch der Stand? Bin gerade etwas schockiert... :thumbdown:

      Beste Grüße
      Robin
      BBK vs. NAP Videovergleich: youtube.com/watch?v=yIZuWm5ocnM

      "Das Schienbein ist das perfekte Sinnesorgan, um im dunklen scharfkantige Möbelstücke zu finden"
    • www.mx-5.mx
    • Werkstätten schlampen ganz gerne mal bei der Entlüftung des Kühlsystems, ich habe an meinen ex-NB nach einem derartigen Werkstattbesuch erst mal fast einen ganzen Liter Wasser nachkippen dürfen. Dafür war Frostschutz für -35°C drin, Irrsinn. Ich fahre doch nicht nach Wladiwostok mit dem Auto!

      Nachfüllen und die Sache im Auge behalten, Motorraum nach verräterischen Kühlflüssigkeitsspuren vorher absuchen.
      Notorischer Ex-Schwarz-Fahrer. Jetzt mit "Bienchen". Nebenbei Bomber-Pilot.
    • Vielen Dank für eure Antworten, werde morgen erstmal einen halben Liter destilliertes Wasser draufkippen.

      Finde ich aber wirklich ein Armutszeugnis für die Mazda-Werkstatt :evil:
      Werde da definitiv nicht mehr hingehen, da schenke ich das Vertrauen lieber einer freien Werkstatt, die sich noch Mühe gibt...
      BBK vs. NAP Videovergleich: youtube.com/watch?v=yIZuWm5ocnM

      "Das Schienbein ist das perfekte Sinnesorgan, um im dunklen scharfkantige Möbelstücke zu finden"
    • Ich würd allein wegen dem nicht gleich der Mazda Werkstatt den Rücken kehren, sondern sie diplomatisch auf das Ereignis ansprechen und dann ggf. sie drauf hinweisen, dass sie grad dabei sind nen Kunden zu verlieren. Es sind eben auch nur Menschen, die ihr Geld verdienen wollen.
      Termin: 08.09.2018

      Gruß vom Franz
    • Genau das sollte man tun, aber das Vertrauen ist erstmal dahin. Ich hatte Sendo-San kürzlich bei seinem ersten Service beim Freundlichen und das Ergebnis war ernüchternd: Der eingefüllte Ölstand viel zu hoch, obwohl ich mit dem Serviceleiter vorher drüber gesprochen hatte, der hellgraue Sendositz mit Dreckfingern verschmiert und im Motorraum Geschmiere von Ölfingern. Da tröstet der niedrige Preis auch nicht. Werde mit dem Laden noch mal freundlich aber bestimmt sprechen müssen, da mir leider alles in der Hektik des Tages nicht auffiel...

      Viele Grüße
      Ganzjährig geöffnet
    • chako schrieb:

      Werde da definitiv nicht mehr hingehen, da schenke ich das Vertrauen lieber einer freien Werkstatt, die sich noch Mühe gibt...
      Wie gesagt, die Werkstatt muss nicht geschlampt haben, aber sie kann. Ursachenforschung ist angesagt, erst wenn ein Fehler zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, sollte man Massnahmen ergreifen.

      Hier ein klein wenig Lesestoff aus dem Miata.net, das ist zwar auf NA/NB bezogen, aber prinzipiell auch für den NC verwendbar:

      miata.net/garage/cooling_system.html

      Die Temperaturanzeige ist bei allen MX-5, selbst bei frühen Miatas, ein Kundenberuhigungsinstrument, sobald die Nadel aus ihrer "Normstellung" rauszuckt, ist es fast schon zu spät zu reagieren, die Kühlwassertemperatur liegt dann bei 110°C. Bei ca. 120°C wird die Brühe kochen, kann keine weitere Temperatur mehr aufnehmen, Motorkollaps ist vorprogrammiert.
      Notorischer Ex-Schwarz-Fahrer. Jetzt mit "Bienchen". Nebenbei Bomber-Pilot.
    • Richtig, das Vertrauen ist erstmal dahin.

      Bzgl. der Temperaturanzeige:
      Ist ja anscheinend genau so ein Mist wie die Öldruck Anzeige...

      Habe eben ca. 350ml destilliertes Wasser bis zu F Markierung aufgefüllt. Werde das ganze mal im Auge behalten - ansonsten ist Ursachenforschung angesagt.

      Viele Grüße
      Robin
      BBK vs. NAP Videovergleich: youtube.com/watch?v=yIZuWm5ocnM

      "Das Schienbein ist das perfekte Sinnesorgan, um im dunklen scharfkantige Möbelstücke zu finden"
    • Das selbe hatte ich beim NB. Man hatte vergessen zu entlüften und ich hatte noch einige Tage lang immer den Wasserstand kontrollieren müssen und habe so lange nachgefüllt, bis der Stand stabil bei max war. Dort gehe ich auch nicht mehr hin. Ein mit denen reden kam bei mir nicht mehr in Frage wenn man so einfache aber wichtige Dinge nicht auf die Reihe kriegt.
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    • So, das ist zwar schon ein älterer Beitrag, aber aus aktuellem Anlass gebe ich meine Erfahrung zum Thema Kühlwasser gerne mal weiter. Nachdem der fMH es versäumt hatte, mich auf den ausstehenden Wechsel des Kühlwassers hinzuweisen, habe ich ihn gebeten, den Wechsel durchzuführen. Also Fahrzeug abgegeben, abgeholt und (jetzt kommt der Teil, der mich vom normaldoofen Autofahrer unterscheidet und zum kleinkarierten Erbsenzähler befördert) geprüft. Ergebnis: nicht messbar. Soll heißen, dass weder mit dem guten alten Glycomat, noch mit einem Refraktometer ein Wert zu ermitteln war. Erst als ich eine Probe aus dem Ausgleichsbehälter mit destilliertem Wasser verdünnt hatte, kam ein verwertbares Ergebnis. Damit lag für mich erstmal die Vermutung nahe, dass anscheinend zu großzügig mit dem FL22 gearbeitet wurde und zu wenig Wasser im Spiel war. Nun gut – kann man ja korrigieren. Auf den kleinen Missstand hingewiesen hat die Werkstatt geprüft. Deren Ergebnis mit dem Glycomat: alles i.O. Begründung: das Gerät zeigt gut – 40 ° an, die Toleranz macht den Rest. Ich habe jedoch darauf hingewiesen, dass die Anzeige bei – 40° endet und der Tester bestimmt gerne mehr anzeigen wollte, wenn er könnte. Mehr oder weniger zähneknirschend wurde dann später korrigiert. Und wer stand nicht daneben? Genau: ich. Denn als ich den Wagen abholte und zu Hause geprüft habe, zack – wieder außerhalb der Skala. Der Kundendienstmeister hatte mir versichert, es wären jetzt – 28°. Damit hätte ich sogar leben können – ganz ehrlich. Was also jetzt tun? Vertrauen war durch diese und einige weitere Aktionen rund um das Thema Inspektion bei diesem fMH gänzlich erloschen (dazu ggf. an anderer Stelle etwas aus dem Kasten für Nadel und Faden oder so). Nun – meine neue kleine Werkstatt des Vertrauens, zeigte sich offen für meine Idee, dort den Wechsel nochmal durchzuführen. Ich habe das FL22 in ausreichender Menge vorgemischt mitgebracht und war die ganze Zeit dabei. Das über den Kühler (Ablassschraube am Kühler ist unter dem Fahrzeug zugänglich) abgelassene Kühlwasser hatte übrigens deutlich mehr als -40°; die neue Werkstatt hat natürlich auch nochmal getestet. Leider lässt sich der Kreislauf über den Kühler nicht vollends leeren. Statt der erwarteten 7,5 Liter konnten ca. 6 Liter aufgefangen werden. Lt. Werkstatt nicht unüblich. Ich habe jedenfalls darum gebeten, mit klarem Wasser nachzuspüren, bis am Kühlerablass nur noch klare Flüssigkeit abläuft. Danach wurde meine Mischung eingefüllt. Zunächst ca. 5 Liter, mehr wollte der Ausgleichsbehälter nicht zulassen. Wagen mit leicht erhöhter Drehzahl laufen lassen und weitere Fehlmenge bei Prüfung ergänzt. Nachdem der Flüssigkeitsstand gut aussah, ein paar Kilometer abgedreht. Sehr schön zu beobachten, wenn bei laufendem Motor das Kühlwasser über den Ausgleich umgewälzt wird. Abkühlen lassen und später auf Füllung bis „F" ergänzt. Probe nach erneuter Umwälzung und Abkühlung gezogen: Ergebnis: -37°. Soweit ich weiß, ziemlich dicht an der Mazda-Vorgabe. Und ja – tut bei uns nicht unbedingt Not, aber bevor ich es nicht besser weiß, vertraue ich den Vorgaben. Tja, und was habe ich daraus gelernt? Mazda-Werkstätten kochen manchmal auch nur mit (Kühl-)Wasser. Welche Fragen ?( ergeben sich: Wie hätte man den Kreislauf restentleert? Soweit dazu.
      Was bei einer Inspektion alles nicht gemacht, aber abgerechnet werden kann, werde ich bestimmt auch mal posten. ;)
    • hatnix schrieb:

      Probe nach erneuter Umwälzung und Abkühlung gezogen: Ergebnis: -37°. Soweit ich weiß, ziemlich dicht an der Mazda-Vorgabe. Und ja – tut bei uns nicht unbedingt Not, aber bevor ich es nicht besser weiß, vertraue ich den Vorgaben.
      Ach ja, Mazda-Vorgaben. Das sind grobe Richtlinien, damit es auch noch im Januar in Archangelsk oder Nowosibirsk passt.

      Die tiefste je auf dem Zugspitzgipfel gemessene Temperatur stammt aus den 40er Jahren und betrug nicht ganz -40 Grad.

      Ergo wird der NC wohl niemals auch nur annähernd in den Bereich der Vorgabe kommen, es sei denn, man plant, diese Orte zum Wintersport aufzusuchen. Wobei das mit der Zugspitze von der Zufahrt her schwierig werden könnte.

      Ich mische nach eigenen Vorgaben. Standort Rheinland, in Wintersport fahre ich nicht. Die tiefsten Temperaturen, an die ich mich erinnern kann hierzulande betrug um die -15 Grad.

      So eine Mischung fahre ich auch, -15 bis -20 Grad. Sollte der DWD tatsächlich irgendwann tiefere Temperaturen ankündigen oder ich tatsächlich in Gegenden fahren, wo tiefere Temperaturen zu erwarten sind, werden eben mal ein oder zwei Liter abgelassen und durch Frostschutz ersetzt.

      Die Kühlleistung kann an heissen Sommertagen (wie wir sie erst kürzlich erlebt haben) bei einer Mazda-Vorgaben-Mischung schon bei einem 90PS-NA dazu führen, dass der Motor überhitzt. So vor Jahren am NA meiner Frau erlebt. Bei 35° Lufttemperatur und konstantem Fahren bei Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn stieg die Kühlwassertemperaturanzeige an. Abhilfe brachte Drosselung auf Tempo 100. Eine Kontrolle des Kühlsystems ergab, dass mechanisch alles in Ordnung war, die Werkstatt aber eben jene -40°-Plörre befüllt hatte. Nachdem wir die Mazda-Vorgabe in die Tonne gekloppt hatten und eine für unsere Breitengrade realistische Mischung befüllt hatten (siehe oben), war das Problem beseitigt.
      Notorischer Ex-Schwarz-Fahrer. Jetzt mit "Bienchen". Nebenbei Bomber-Pilot.